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Aus ARK: Survival Evolved Wiki
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"Als Mann oder Frau gestrandet, nackt, frierend und verhungernd an den feindseligen Ufern einer mysteriösen Insel namens ARK, nutzt du deine Stärken und dein Können um eine Fülle an Wasser- und Landsaurier zu töten - oder zu zähmen und zu reiten. Jage, sammle Ressourcen, stelle Gegenstände her, lasse Pflanzen heranwachsen, erforsche Technologien und baue dir Zufluchten auf, um den Elementen zu widerstehen und Wertsachen zu lagern, währenddessen du Teams suchst oder bildest und mit Hunderten von anderen Spielern versuchst zu überleben, zu beherrschen... und zu entkommen!"

Du startest Deine Reise mit nichts als Deinen Fäusten und Deinem Verstand, um die Kreaturen zu überleben, die Dich jagen.

Charaktererstellung und Spawn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn Du neu in ein Spiel einsteigst, musst Du einen Charakter erstellen. Das legt rein kosmetisch Dein Aussehen im Spiel fest und bringt keinerlei Vorteile in Abhängigkeit von der Größe oder der Beschaffenheit von Körperteilen. Wenn Du zu groß bist, ragt Dein Kopf über die Gebäude hinaus. Besser ist ein kleinerer Charakter, da die Sichtbarkeit verringert ist. Auch die Blockierung anderer durch Bewegung mit dem eigenen Charakter ist bei größeren Modellen häufiger.

Sobald Du mit der Gestaltung Deines Charakters fertig bist, kannst Du einen Namen vergeben der anderen Spielern angezeigt wird, die Dich im Spiel oder in einem Chat-Kanal ansprechen. Das Aussehen Deines Charakters darf nur geändert werden, wenn Du einen neuen Charakter erstellst. Wenn Du einen neuen Charakter erstellst, löschst Du alle existierenden Charaktere, die Du auf diesem Server (oder im Einzelspielermodus) hast, dies entfernt Dich von allen Stämmen und Du verlierst die Besitzrechte an allen Besitztümern und Tieren, also sei vorsichtig, wenn Du diese Option benutzt!

Nach Erstellung eines Charakters, erhältst Du im Mehrspielermodus eine Reihe von Spawnpunkten zur Auswahl. Im Allgemeinen sind die südlichen Spawn-Standorte sicherer, während in den nördlichen Gebieten in der Nähe von Stränden häufiger gefährliche Kreaturen umherstreifen können, wie Raptor.png Raptor, Sabertooth.png Sabertooth und Argentavis.png Argentavis. Es ist jedoch durchaus möglich, an jedem der Startplätze zu spawnen und sofort von einer wilden Kreatur getötet zu werden. In diesem Fall einfach neu beginnen, Du hast ja noch nichts verloren!

Frisch gespawnt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willkommen an den wilden Stränden von ARK. Da Du nackt und schutzlos bist, sind Deine ersten Aufgaben das Sammeln von Ressourcen und die Herstellung einer grundlegenden Ausstattung.

Ressourcen müssen jetzt mit der Hand gesammelt werden. Das sind:

  • Stone.png Steine - Auf dem Strand liegen viele zum Aufsammeln bereit. Sie sehen grau aus und können mit der Benuzten-Taste (E, Xbox: Y, PS4: Triangle) aufgesammelt werden. Laufe einfach am Strand entlang und drücke dabei fortwährend die Taste, das spart die Zeit, jeden einzelnen Stein "anvisieren" zu müssen.
  • Wood.png Holz und Thatch.png Stroh - Ohne Werkzeug musst Du mit den nackten Fäusten auf die Bäume einschlagen. Dabei werden beide Ressourcen geerntet. Du verlierst dabei Health.png Gesundheit, also beschränke Dich zunächst auf das Minimum zur Herstellung einer Stone Pick.png Stein-Spitzhacke (1 Holz und 10 Stroh).
  • Fiber.png Fasern und Berries.png Beeren - Beides wird gleichzeitig durch das Absammeln von Sträuchern geerntet. Zwar sind diese beiden Ressourcen nicht sofort notwendig (Dein Food.png Nahrungslevel sinkt am Anfang nicht rapide), aber durch das Ernten gewinnst Du XP (Erfahrungspunkte), die für das Freischalten von Engrammen (Bauplänen) benötigt werden.

Das erste Werkzeug, das Du mit Deinem Einstiegslevel von 1 bauen kannst, ist die Stein-Spitzhacke. Dazu gehst Du im Inventar (I, Xbox: B, PS4: Circle) auf die Herstellungs-Seite. Hier werden alle Baupläne angezeigt die Dir zur Verfügung stehen und welche Materialien Du brauchst. Für die Stein-Spitzhacke sind das 1 Stein, 1 Holz und 10 Stroh. Baue das Werkzeug und lege es in den Slot Deiner Wahl im Schnellzugriffsmenü (Feld 1 bis 0). Damit kannst Du mit der entsprechenden Taste das Werkzeug sofort auswählen.

Wen Du gerade im Inventar bist, kontrolliere im mittleren Abschnitt die Uhrzeit. Sollte es dem Abend zugehen ist es eine gute Idee, zunächst eine Felsen zu finden, auf den Du klettern kannst. Wenn dieser isoliert genug ist, werden Dir Kreaturen in der Regel nicht nachsteigen. Außerdem solltest Du eine Ressource in den äußerst rechten Slot Deines Schnellzugriffmenüs legen (am PC Feld 0). Der Pegomastax.png Pegomastax ist auch an Stränden ziemlich verbreitet und hat die unangenehme Eigenschaft, den Spieler zu bestehlen. Dazu greift er sich zunächst den Inhalt von Slot 0, ist dieser leer, eine zufällige Ressource.

Hüte Dich vor Tieren! Zwar wirst Du an Stränden in der Regel keine großen Kreaturen wie den Rex finden, aber ein agressiver Dilophosaur.png Dilophosaur oder eine Rudel Compy.png Compy töten am Anfang umgehend. Wenn ein Tier auf Dich zurennt, denke nicht lange nach - lauf! Am besten versuchst Du dabei, aus dem Sichtfeld der Kreatur zu kommen. Vermeide aber, in einen Wald zu laufen, da dort die Sicht wesentlich schlechter ist und unvermittelt andere Gegner auftauchen können. Das Abtauchen im Meer kann helfen, sei Dir aber bewusst, dass gerade bei steil abfallendem Meeresgrund dort unangenehme Überraschungen wie das Megalodon.png Megalodon lauern.

Wenn Du in die Enge getrieben wirst, kämpfe mit Deiner Spitzhacke, die mehr Schaden macht als Deine Fäuste. Achte bei einem Dilophosaurus darauf auszuweichen, wenn er sein Gift spritzt (vorher stellt er seinen Nackenschild auf).

Dein erster Level-Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn Du Deine Stein-Spitzhacke baust, bekommst Du wahrscheinlich eine Nachricht über einen Level-Aufstieg, da Du nur 5 XP (Erfahrungspunkte) brauchst, um das Level zu verbessern. Du siehst die Nachricht im Inventar und die Statuswerte haben ein blinkendes Pluszeichen. Der Levelaufstieg ist ein wesentlicher Teil des Überlebens. Du kannst beim einem Aufstieg gleichzeitig die Statistiken Deines Charakters verbessern und Engramme für das Erlernen von Handwerksrezepten erhalten.

Erhöhe im Inventar den Statuswert einer Eigenschaft Deiner Wahl. Schaue Dir Dazu die Attribute für nähere Informationen an. Generell ist es keine schlechte Idee, Punkte in Health.png Gesundheit zu investieren. Alle anderen Eigenschaften haben wenig Sinn, wenn man von jeder Kreatur umgehend getötet wird.

Schalte im Engramme-Menü (oben Mitte, mit einer Zahl für die verfügbaren Erfahrungspunkte) die Stone Hatchet.png Steinaxt (1 Feuerstein, 1 Holz und 10 Stroh) und wenn schon möglich das Campfire.png Lagerfeuer als nächste Werkzeuge frei und baue es dann auf der Herstellen-Seite.

Die Basis-Ausstattung zum Überleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Axt und Spitzhacke hast Du Deine beiden besten Freunde im Spiel schon hergestellt. Auch wenn sie sich zunächst ähnlich "anfühlen", haben sie Besonderheiten, die man für einen effizienten Einsatz kennen sollte:

Zusätzlich wichtig für den Anfang sind:

  • Das Campfire.png Lagerfeuer: Dies sichert nicht nur das Überleben bei einem unvermittelten Kälteeinbruch (besonders nachts), sondern dient der Zubereitung von Raw Meat.png rohem Fleisch zu Cooked Meat.png gegrilltem Fleisch, das ohne Beeinträchtigung vom Überlebenden verzehrt werden kann. Es wird mit Stroh oder Holz befeuert. Außerdem kann man hier Holz und Stroh "lagern" (dazu das Feuer aber löschen!). Ein Lagerfeuer kann nicht wieder abgebaut, sondern nur noch abgerissen werden, unter Rückerstattung einiger Ressoucen.
  • Die Torch.png Fackel: Ist überlebenswichtig, da sie nicht nur Wärme spendet, sondern auch eine minimale Sicht im Dunkeln garantiert. Denke dabei daran, dass nicht jede geplante Rückkehr in die Basis funktioniert und das Spiel unerwartete Ereignisse wie Kälteeinbrüche und nächtliche absolute Finsternis generiert (und absolut meint hier wirklich eine Sicht von 0).Ohne Sicht sind dann bestimmte Sicherungsmassnahmen unmöglich.
  • Der Hide Sleeping Bag.png Lederschlafsack: Er ist zwar nicht überlebenswichtig, da der Spieler nicht schlafen muß. Sollte man sterben, wird die Position des Schlafsackes aber als zusätzlicher Spawnpunkt beim Wiedereinstieg angeboten. Damit landet man wieder am letzten Punkt, in dessen Nähe der Spieler in der Regel gestorben ist und wo man im zurückgelassenen alten Inventar die Ausrüstung entnehmen kann. Der Schlafsack kann aufgehoben und mitgenommen werden.
  • Der Spear.png Speer: Macht einen guten Schaden im Kampf, zerbricht aber auch leicht, so dass man häufig mehrere mitführt (mit dem entsprechenden Gewicht). Der Vorteil liegt in der Reichweite, mit der sich Kreaturen leichter auf Distanz halten lassen.

Die weiteren Schritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem ersten Eingewöhnen wirst Du feststellen, dass das Food.png Nahrungs- und ggf. Water.png Wasser-Level Deines Charakters gesunken ist. Eventuell werden schon die ersten Warnmeldungen im HUD angezeigt.

  • Um den Durst zu stillen, muss der Charakter ins Wasser gehen (Du bist hoffentlich immer noch am Strand) und mit der Benutzen-Taste (E, Xbox: Y, PS4: Triangle) trinken. Mit den Füssen im Wasser zu stehen reicht, tiefer wird es u. U. gefährlich. Sollte es regnen, wird der Durst automatisch gestillt.
  • Für den Hunger gibt es zunächst Beeren. Diese werden aus Büschen geerntet, indem die Benutzen-Taste E, Xbox: Y, PS4: Triangle betätigt wird. Die Hände müssen dazu leer sein, also lege ein eventuell ausgerüstetes Item ab (am PC mit Q). Beeren stellen je einen Punkt Nahrung und Wasser wieder her. Alle Beeren können vom Spieler verzehrt werden, mit zwei Besonderheiten. Narcoberry.png Narcobeere steigern die Torpidity.png Benommenheit und lassen Dich einschlafen, Stimberry.png Stimbeere haben den gegenteiligen Effekt und senken den Wasserpegel. Um die Beeren zu essen, kann direkt im Invertar auf dem Slot die Benutzenfunktion verwendet werden. Es ist aber besser, da man relativ viele Beeren essen muss, diese in einen Schnellzugriffsslot zu legen und wiederholt die entsprechende Taste zu drücken. Dies kann man auch während anderer Tätigkeiten "nebenbei" machen und man vermeidet so, die Umgebung aus den Augen zu verlieren.
  • Die nächste und effizientere Nahrungsquelle ist Fleisch. Hierfür muss spätestens jetzt ein Lagerfeuer aufgebaut sein. Die einfachsten Quellen sind Fische (speziell Coelacanth.png Coelacanth) und Dodo.png Dodo. Beide sind komplett ungefährlich und sollten mit der Spitzhacke zerlegt werden. Für das eigentliche Töten von Fischen hat sich der Speer bewährt. Das rohe Fleisch sollte unter keinen Umständen gegessen werden, da es die Gesundheit reduziert. Der Kochprozess im Lagerfeuer nimmt einige Zeit in Anspruch, also sollte man rechtzeitig mit der Beschaffung beginnen. Auch hier empfiehlt es sich, das gegrillte Fleisch in einen Slot der Schnellzugriffsleiste zu legen. Befindet man sich im Kampf und hat dann noch einen kritischen Nahrungszustand erreicht, ist es fast unmöglich aus dem Inventar zu essen.
  • Während das Fleisch gart, wäre die Zeit, eine erste Basis zu errichten. Das lohnt sich aber nur, wenn eine gewisse Verweildauer am aktuellen Platz absehbar ist. Den wenigsten Aufwand machen dabei Strohhütten. Man benötigt ein Thatch Foundation.png Strohfundament, 3 Thatch Wall.png Strohwände, einen Thatch Doorframe.png Strohtürrahmen mit Thatch Door.png Strohtür und ein Thatch Ceiling.png Strohdach.
  • Vielleicht bist Du aber (noch) der Nomade und brauchst keine Basis. Dann empfiehlt es sich, zunächst in Kleidung zu investieren. Sollte dein Level und die XP schon ausreichen, wäre Lederbekleidung die beste Wahl. Allerdings müssen dafür zunächst die entsprechenden Teile in der Stoffvariante freigeschaltet werden. Das notwendige Leder fällt "nebenbei" bei der Fleischbeschaffung an oder Du verwendest bei der Jagd die Axt und drehst die Sache um.
  • Der Waterskin (Empty).png Wasserschlauch wird ebenfalls aus Leder hergestellt. Er ist ab dem Zeitpunkt interessant, wenn man sich Richtung Inland bewegt und keine Wasserquellen zu erwarten sind. Er muss in einen Schnellzugriffsslot gelegt werden. Dann geht man, wie zum Trinken, ein Stück ins Wasser und füllt ihn mit der entsprechenden Taste.

Den Überblick behalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Anfang kann es eine Herausforderung sein, neben der Planung seiner Aktivitäten die wichtigen Informationen nicht aus den Augen zu verlieren. Sehr schnell ist man verhungert, erfroren oder von einem Rudel Kreaturen getötet worden, während man "nur noch schnell" etwas erledigen will.

Dein Status[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behalte die Anzeige Deiner Statuswerte immer im Auge. Die Symbole in der Anzeige sind zum Anfang voll gefüllt und leeren sich allmählich, bis nur noch ein Umriss zu sehen ist. Spätestens dann wird es kritisch. Vorher werden aber immer Warnhinweise zu Statuseffekten angezeigt. Vermeide es in kritische Zustände zu kommen!

Spezielle Aufmerksamkeit, da regelmäßig auftretend, erfordern folgende Umstände:

  • Food.png Nahrung: Fehlende Nahrung führt im schlimmsten Fall zum Starving.png Verhungern. Die Nahrung nimmt dabei nicht linear ab, sondern ist abhängig von der Aktivität und der Temperatur. Habe einen Vorrat Nahrung in einem Slot! Das ermöglicht die on-the-fly-Ernährung und zeigt transparent die Reserve an Nahrungsmitteln. Bedenke, dass ein niedriges Level bei überraschenden Kämpfen schnell ein Problem wird.
  • Water.png Wasser: Hier gilt das Gleiche wie bei Nahrung, im Extremfall wirst Du Dehydrated.png Verdursten. Auch hier gilt die Abhängigkeit von Aktivität und der Temperatur. Wasser muss in einem Gefäß mitgeführt werden. Der Waterskin (Empty).png Wasserschlauch als Einstieg verliert aber mit der Zeit seinen Inhalt!
  • Stamina.png Ausdauer: Hat zwar direkt keine gesundheitsschädlichen Effekt, kann aber tödlich werden, wenn man im Zustand der Exhausted.png Erschöpfung in einen Kampf gerät oder fliehen muss.
  • Oxygen.png Sauerstoff: In den speziellen Situationen unter Wasser kritisch, vor allem bei niedrigem Level in diesem Attribut. Man wird ohne Gegenmaßnahmen Suffocating.png ersticken.

Jeder kritische Zustand hat Einfluss auf die Health.png Gesundheit. Erreicht diese 0, ist man tot. Es gibt zwar eine natürliche Regeneration die man abwarten kann, allerdings müssen dazu die kritischen Zustände beseitigt sein.

Die Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umwelt ist in ARK nicht freundlich zum Überlebenden. Neben dem Klima können auch Tier- und Pflanzenwelt kritische Zustände beim Charakter hervorrufen.

  • Klima: Hier sind es vor allem Effekte von Hitze und Kälte, die sowohl direkt die Health.png Gesundheit vermindern, als auch über Nahrungs- und Wasserverbrauch einwirken.
  • Tiere und Pflanzen: In der Anfangsphase am gefährlichsten sind Effekte durch Paralysis.png Lähmung (z.B. Troodon.png Troodon), Tranquilized.png Betäubung (z.B. Titanoboa.png Titanoboa in Sümpfen) und Tranquilized.png Vergiftung (z.B. Titanomyrma.png Titanomyrma in Wäldern). Die ersten Attacken werden dabei u. U. noch nicht als lebensbedrohlich erkannt, aber über die Zeit nimmt die Benommenheit bis zur Bewußtlosigkeit zu, oder die Ausdauer sinkt bis zur Bewegungslosigkeit. Ohne eine Exit-Taktik und / oder Gegenmittel wie Stimbeeren ist der Charakter dann schnell abgelebt.

Die Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man sollte jederzeit orientiert sein! Das gilt sowohl in der direkten Umgebung bei Sichthindernissen wie Wäldern, als auch in Hinsicht auf den Standort der eigenen Basis, vor allem wenn dort lebenswichtige Vorräte gelagert sind. Niemals sollte man z. B. auf der Jagd blindlings in unbekanntes Territorium laufen oder für ein Purple Beacon.png Signalfeuer ohne Ausrüstung in ein Waldgebiet vorstossen. Speziell bei Einbruch der Dunkelheit ohne Fackel ist die Orientierung ein Glücksspiel und das einzige, was zu erkennen ist, sind die Augen eines Rudels Troodon.

Das Kämpfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kämpfe lassen sich in ARK nicht vermeiden (dies gilt nur, bis jemand im "Gandhi-Modus" das komplette Spiel bewältigt hat). Bei Kämpfen gibt es prinzipiell zwei Arten: "brauch ich gerade nicht" oder "will ich".

"Brauch ich gerade nicht"-Kämpfe solltest Du einfach versuchen zu vermeiden! Meist bist Du in einer taktisch ungünstigen Position, nicht ausgerüstet oder (fast) überladen. Die einfache Regel ist laufen, auch wenn Du kurz etwas aus dem Inventar werfen musst! Manchmal reicht die Zeit schon, um an eine Waffe oder Werkzeug im Schnellzugriffsslot zu denken und auszurüsten. Eventuell gibt es natürliche Gegebenheiten, die Du ausnutzen kannst.

Dazu gehören:

  • Erhebungen wie Felsen, die die Kreatur nicht besteigen kann
  • Abhänge mit Absätzen an denen der Verfolger vorbeirutscht
  • Sichthindernisse die bei Kreaturen zum Abbruch der Verfolgung führen (das gilt in der Regel nicht, wenn man gerade ein Ei gestohlen hat)
  • Tauchen und Wegschwimmen um den Angriff zu unterbrechen
  • in einen anderen Dino laufen, um den Verfolger (in der Regel Fleischfresser) in einen Kampf mit diesem zu verwickeln.

"Will ich"-Kämpfe sind auch in der Anfangsphase sehr wichtig, da sie eine Menge XP bringen und Dich für überraschende Situationen trainieren. Sie sind durchdacht und vorbereitet und haben den Vorteil sehr viel XP zu generieren. Dabei hast Du den taktischen Vorteil auf Deiner Seite, bist ausgerüstet und hast vorher deine Statuswerte (vor allem Gesundheit und Ausdauer) kontrolliert.

  • Wenn Du den Spear.png Speer freigeschaltet hast, produziere ein paar Speere und kämpfe gegen einige Dilophosaur.png Dilophosaurus. Das gibt nicht nur XP, sondern Du lernst auch das Ausweichen, wenn sie ihr Gift verspritzen (Merke: Kragenhoch = Gift).
  • Versuche die taktischen Vorteile der Landschaft. Der Angriff von einer erhöhten Position schützt Dich in der Regel vor wütenden Dinos.
  • Beobachte den Unterschied zwischen Nahkampfwaffen (wie der Axt) und Waffen mit einer Reichweite (wie dem Speer). Dieser kann später einen entscheidenden Unterschied ausmachen.
  • Habe während des Kampfes ein Auge auf Deine Ausdauer und Gesundheit. Manche Attacken von Kreaturen haben eine überraschend grosse Auswirkung, wie z. B. Insektenstiche die sogar einen größeren Dino lähmen können. Nahrung und Stimbeeren in einem Slot können helfen, für kritische Situationen solltest Du vorher eine Exit-Strategie haben.
  • Vermeide unbekannte Areale. Dein taktischer Vorteil ist nur gegeben, wenn nicht plötzlich hinter Dir grosse Fleischfresser auftauchen.

Über das Zähmen nachdenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jetzt hast Du gerade gelernt einigermassen zu überleben, solltest Du da über das Zähmen von Dinos nachdenken? Ja unbedingt, denn es ist nicht nur ein zentraler Spielemechanismus, sondern DIE Besonderheit in ARK! Da Du im weiteren Verlauf kaum ohne Deine Haustiere auskommen wirst, fange so früh wie möglich an. Ein Dodo ist nicht nur ein gutes Experiment, sondern kann auch als wandelnde "Kühltasche" Deine verderblichen Ressourcen wie Fleisch länger aufbewahren (4fach-Verlängerung). Solltest Du Veganer sein, hast Du natürlich für den Rest des Spiels Dein erstes Haustier (alle anderen können hier einen Vorrat Fleisch erkennen). OK - man kann einen Dino auch freilassen.

Das Zähmen selbst ist ziemlich simpel, es sei denn Du bist ein Perfektionist und willst das optimale Ergebnis erzielen (das kommt aber erst später bei den WIRKLICH aufwendigen Kreaturen).

Das Zähmen hat drei Aspekte:

  • Schlag die Kreatur KO.
  • Halte sie bewusstlos.
  • Füttere sie, bis sie gezähmt ist.

Das KO-Schlagen kann von Neandertaler-Niveau (mit den Fäusten) bis fortgeschritten (mit einem Geschützturm) vorgenommen werden. Zum Anfang ist der Wooden Club.png Holzknüppel eine gute Idee. Wenn möglich, stelle einige Bola.png Bolas her, da Du das mögliche Areal so gezielt begrenzen kannst oder wie beim Pteranodon.png Pteranodon überhaupt die Kreatur zum Bleiben "überredest".

Wenn die Kreatur bewusstlos ist, brauchst Du Narcoberry.png Narcobeeren oder fortgeschritten Narcotic.png Narkosemittel, um die Bewußtlosigkeit aufrecht zu erhalten. Dazu kannst Du in das Inventar der Kreatur gehen, die Drogen dort ablegen und mit "Remote Use" eine Zwangsfütterung vornehmen. Wiederhole dies, wenn die Bewusstlosigkeit abnimmt.

Positioniere im Inventar der Kreatur Nahrungsmittel. Die einfache Regel ist: Pflanzenfresser = Mejobeeren, Fleischfresser = rohes Fleisch. Im Zweifel siehe auf der entsprechenden Seite der Kreaturen nach, was in der Priorität ganz oben steht. ABER: Vermeide es, am Anfang in endlose Vorbereitungen für den "perfekten" Dino zu investieren! Lieber einen "imperfekten" Dino, der Dir die Ressourcen bringt, als eine Vorbereitung von Trockenfutter, die Dich enormen Aufwand kostet. Und ja: Ein liebevoll gezähmter Stegosaurus.png Stegosaurus kann später eine mobile Quelle für Raw Prime Meat.png rohes Filet sein, wenn man einen Rex.png Rex zähmen möchte!

Also nochmal die Kurzversion: Zähme, wenn Du die Muße dazu hast. Jede Kreatur kann später verwertet oder (Trost) freigelassen werden.

Denke auch beim Spielen auf Servern daran: Die meisten Stämme haben als Standardeinstellung den gemeinsamen Besitz der Dinos. Schaue Dir also vor dem Beitritt genau die Einstellungen an und wäge ab, ob Dein Besitz mehr wert ist, als die Unterstützung eines Stammes (dafür müsstest Du aber wirklich sehr gut drauf sein, schon das Erlernen aller Baupläne funktioniert alleine nicht).

Dedizierte Server[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Information zum Einstellen von dedizierten Servern (also speziellen ARK-Servern) siehe : Dedicated Server Setup

Steam Guides[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steam hält eine ganze Reihe von Anleitungen bereit. ARK: Survival Evolved hat glücklicherweise genügend Community-Mitglieder für eine große Auswahl an Anleitungen: ARK: A Beginner's Guides

Versionsänderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Patch-Anmerkungen findet man unter Patch Notes.

Anmerkungen / Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beachte bitte, dass bei Verwendung von bestimmten Mods sich die Spielemechanik gravierend ändern kann. Solltest Du also zunächst im Einzelspielermodus die ersten Erfahrungen sammeln, ist es empfehlenswert, dies ohne Mods zu tun. Ansonsten kann sich auf Servern das Spieleerlebnis völlig anders darstellen.

[ARK Starter auf YouTube]