Entdeckernotizen/Helena Walker

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Helena[1] riding a Raptor

Helena ist die Autorin der Dino Dossiers. Sie scheint eine Biologin aus dem modernen Australien zu sein (sie erwähnt das Jahr 2008[2]) die ihre Notizen in Englisch verfasst.

The Island Explorer Notes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helena Note #1 (The Island)

NoteHelena.png Ich habe aufgehört zu zählen wie viele Sonnenaufgänge ich gesehen habe, seit ich auf dieser Insel angekommen bin. Hunderte, glaube ich, und jeder einzelne war schöner als der zuvorige. Manchmal nehme ich Athena kurz vor der Dämmerung und beobachte den Sonnenaufgang während wir über den morgendlichen Himmel fliegen. In diesen einfachen Momenten realisiere ich, wie viel Glück ich doch eigentlich habe.

Es ist nicht so, dass ich unglücklich war, als ich damals die Riffe und Regenwälder in Australien erforscht habe, aber ich habe nie einen Brontosaurus durchs Outback stapfen sehen. Seit ich hier bin, habe ich die Möglichkeit Lebewesen zu studieren, die kein anderer Biologe auch nur jemals gesehen hat. Dafür werde ich immer dankbar sein.

~ Helena

Helena Note #2 (The Island)

NoteHelena.png I’d been holding out for a change in weather before studying the wildlife of this island’s peculiar tundra region, but I think it’s safe to say that it’s not forthcoming. Clearly this planet has no axial tilt, and therefore, no seasons. That ice and snow isn’t melting anytime soon.

Can’t say I’m happy about it. The cold and I are not the best of mates, I can tell you that, but I’ll just have to suck it up. The climate during the Jurassic and cretaceous periods that many of this island’s creatures hail from was fairly uniform, so an arctic region is quite the oddity. It’d be plain stubborn of me not to have a Captain Cook.
~ Helena

Helena Note #3 (The Island)

NoteHelena.png The tribe that calls themselves The Howling Wolves has really made this northern adventure a lot easier. Well, them and Athena. She’s right at home here. I don’t think I’ll ever be able to repay Rockwell for just up and giving me, an Argentavis. He’s said our conversations are payment enough, but I still feel guilty. I should remember to collect some floral samples for him while I’m here.

Anyway, tagging along with the wolves has been a good introduction to the region, but I think I’m ready to making my own way. To make real scientific conclusions, I need to observe these animals undisturbed in their natural habitat for long periods of time.
~ Helena

Helena Note #4 (The Island)

NoteHelena.png What a day! There I am, putting the finishing touches on the mammoth dossier, when all of a sudden, a Tyrannosaurus starts attacking the herd. Strewth! A Tyrannosaurus wading through the bloody snow!

I asked The Howling Wolves at the nearest camp, and apparently, this is a common thing. They’re not new to the region. It just doesn’t make sense. How can a Tyrannosaurus survive in this climate? And how can the introduction of an apex predator not shift the entire ecosystem?
~ Helena

Helena Note #5 (The Island)

NoteHelena.png Nun, ich habe mehr Hinterlassenschaften von Fleischfressern analysiert als ich zählen möchte und ich kann nicht behaupten, dass es viele meiner Fragen beantworten konnte. Alle Raubtiere dieser Gegend haben eine sehr ähnliche Ernährungsweise. Bei so vielen verschiedenen Raubtieren, auf der Jagd nach der gleichen Beute, sollten die Populationen all dieser Spezies nicht aufrechtzuerhalten sein.

Einfach nur bizarr. Je länger ich hier bin, desto mehr bin ich überzeugt, dass diese Landschaft nicht existieren sollte. Ihr Klima ist nicht im Einklang mit dem Rest der Insel, viele der Kreaturen hier sind eigentlich Millionen von Jahren jünger als die Dinosaurier und das Ökosystem ist nahezu unveränderlich.

~ Helena

Helena Note #6 (The Island)

NoteHelena.png Helena, you're a dipstick.

Going through my notes, I've realised that there are more predators than prey across this entire island by almost double. That's the opposite of how any ecosystem is supposed to work. I can't believe it took a Tyrannosaurus frolicking through the snow for me to see this. It's plain as day.

What to make of it? Add in the human factor, and it's impossible for this island to continue as it is by natural means. So, what, is this island's wildlife being monitored and curated somehow?

I should speak with Rockwell. Maybe he's come to a similar conclusion.
~ Helena

Helena Note #7 (The Island)

NoteHelena.png Ich habe nie gedacht, dass diese Insel normal sei. Ich meine, da schweben riesige Obelisken über der Erde, verdammt nochmal. Nicht zu erwähnen diese seltsame Höhle die ich gefunden habe, die eine Plattform verbarg, sehr ähnlich denen unterhalb der besagten Obelisken. Nun ja, abgesehen vielleicht von diesen komisch geformten Löchern, die ins Podium geritzt wurden.

Ich glaube, mir ist das einfach egal gewesen. Solange ich meine schöne, einzigartige und unverdorbene Natur zum Untersuchen hatte, war ich zufrieden. Doch jetzt...

Nein, ich schreib's jetzt besser noch nicht auf. Erst wenn ich bei Rockwell bin. Da ist immer noch eine Möglichkeit, dass meine Daten falsch sind oder ich etwas Offensichtliches übersehen habe. Ich werde mein Paradies jetzt noch nicht aufgeben.

~ Helena

Helena Note #8 (The Island)

NoteHelena.png I really need to visit Rockwell more. It's so energizing to be around someone of his experience that still has so much excitement for his work, and talking to him always helps me gain perspective.

As for the Island's ecological abnormalities, Rockwell reassured me that I was jumping to conclusions. He made a great point: Just because this place doesn't follow the scientific laws we're used to, doesn't mean it follows no scientific laws at all. After all, science is about discovery, and new discoveries can invalidate old principles.

So before I latch onto my theory, I need to gather more empirical evidence. Otherwise, I'm no scientist.
~ Helena

Helena Note #9 (The Island)

NoteHelena.png Rockwells Empfehlung folgend, habe ich mich auf den Weg nach Süden gemacht, für ein gründliches Studium der Meereslebewesen. Dabei wird mir der Stamm der Painted Sharks behilflich sein. Da das Ökosystem des Ozeans unabhängig ist von dem auf dem Festland,könnte ein Vergleich der Umwelten helfen, die naturwissenschaftlichen Unstimmigkeiten der Insel zu identifizieren und zu verstehen.

Und, nachdem ich mir so lange den Arsch abgefroren hatte, könnte ich wirklich einen längeren Aufenthalt auf einer tropischen Insel gebrauchen. Meereskunde war nie mein Steckenpferd, aber ich liebe den Ozean, es wird dort sicher wunderschön.

~ Helena

Helena Note #10 (The Island)

NoteHelena.png Die Painted Sharks haben mich wie eine verdammte Königin behandelt, nachdem ich ihnen Rockwells Empfehlungsschreiben gezeigt habe. Ich glaube nicht, dass ich jemals besser gegessen habe, seit ich auf der Insel bin. Nicht dass das eine hohe Hürde wäre, ich bin eine schreckliche Köchin. Oh, und sie sind natürlich eine enorme Hilfe bei meinen Forschungen.

Bis jetzt stimmen meine Schätzungen des Raubtier-Beute-Gleichgewichts mit denen, vom Ökostystem auf dem Festland, überein. Im Wasser wimmelt es nur so von Megalodonschwärmen und sie sind äußerst aggressiv. Vielleicht ist das eine Nebenwirkung der eingeschränkten Beute? Haie sind keine territorialen Wesen. Ich muss sie eingehender studieren.

~ Helena

Helena Note #11 (The Island)

NoteHelena.png Still no anwsers as to why the Megalodons are so territorial, but I was privy to something even more extraordinary: Megalodon Mating Behavior! No one's ever witnessed Great Whites rooting around back home, so that alone is monumental, but I got something even better.

I know, what could possibly top watching Megalodons having a naughty, right? Tracking the female! I was able to observe her for almost the full gestation period, and get this, it only lasts one week. One Week! No wonder the population is so high. These are spitting out pups forty-four times the rate of Aussie Great Whites.

I should compare how they behave in captivity.
~ Helena

Helena Note #12 (The Island)

NoteHelena.png So, zusätzlich zu all den Seltsamkeiten, die ich bei wilden Megalodons gefunden habe, kommt jetzt das Sahnehäubchen darauf - Sie zu zähmen ist ein Kinderspiel. Ein bisschen Abrichtung und sie sind gehorsamer als ein Familienhund.

Nun, ich habe von Haien gehört die ein sehr einfaches Training im Laufe eines Jahres erhalten, aber nicht in diesem Maße. Mit Sicherheit nicht so einfach. Haie sind keine Säugetiere, oder Vögel. Sie bauen eher auf Instinkt, oder um es einfacher zu sagen, sie sind nicht sehr intelligent. Man sollte sie nicht reiten können wie ein Jetski.

Ich versuche aufgeschlossen zu bleiben, wie Rockwell es vorgeschlagen hat, aber das fühlt sich alles falsch an.

~ Helena

Helena Note #13 (The Island)

NoteHelena.png Well, this seals it. Just when I thought I'd made some sense of the notes I took while visiting the Painted Sharks, I spotted the nail in the proverbial coffin: Roos. A whole herd of giant Roos were just hopping about the countryside like they'd always been there.

As much as I love Roos, they just shouldn't be here, period. They evolved in Oz and Oz only sixty million years after the dinosaurs went extinct among a bevy of other marsupials. If I know any genus, it's this one, and Procoptodon should not exist here.

This island isn't an ecosystem, its a zoo.
~ Helena

Helena Note #14 (The Island)

NoteHelena.png Not too long ago, I thought this place was a far off utopia where I could study all the world's lost wonders. Now that I'm certain it's not natural at all, I have to say, it's lost a lot of luster.

Interference from mankind hasn't helped. Most tribes have learned to live in harmony with their slice of the island, but some aren't content with that. One is even trying to conquer all the others, and natural or not, this ecosystem won't be any better off if it's burned down in some great war.

The sunrises are still beautiful, though. At least nothing can change that.
~ Helena

Helena Note #15 (The Island)

NoteHelena.png Von all den Absonderlichkeiten die ich beobachtet habe, fallen mir gezähmte Megalodons besonders ins Auge. Es ist fast so, als wären es streunende Hunde, die man resozialisierte, als hätten sie genetische Veranlagung zur Gehorsamkeit gegenüber Menschen.

Die meisten meiner Beobachtungen stammen aus der Wildnis, aber ich glaube, ich könnte das ein oder andere lernen, wenn ich gezähmte Kreaturen genauer anschaue. Ich muss ihre Ernährung studieren, ihr Paarungsverhalten, ihr Verhalten gegenüber anderen Arten...und so weiter.

Es hält sich das Gerücht, dass es eine Frau gibt, die ganz alleine einen ganzen Haufen gezähmt hat. so viele, dass sie die 'Beast Queen of the Jungle' genannt wird. Vielleicht teilt sie ihre Erfahrungen mit mir.

~ Helena

Helena Note #16 (The Island)

NoteHelena.png Ich denke mal, es war ein bisschen einfältig von mir anzunehmen, dass jemand mit dem Spitznamen "Beast Queen" einem den roten Teppich ausrollt. Ich nehme an, ich bin einfach an die Freundlichkeit gewohnt, die mir meine Verbindung zu Rockwell eingebracht hat.

Sie ließ mich wenigstens bleiben und sie brachte ihre Dinosaurier noch nicht dazu mich umzubringen, immerhin ein Pluspunkt! Nicht dass sie die Dinosaurier wirklich bräuchte. Wenn ihr scharfer Blick noch ein Stück heftiger wird, ginge ich womöglich hier und jetzt in Flammen auf.

Man, ich hoffe sie taut ein wenig auf. Raptorkot zu durchsuchen ist unter Beobachtung härter als man denkt.

~ Helena

Helena Note #17 (The Island)

NoteHelena.png There's nothing special about the diet of these tamed creatures when compared to their wild counterparts. Part of that is the Beast Queen's doing, as she takes them on regular hunting excursions for training purposes.

Curiously, they never have to range too far. There is an abundance of prey nearby, despite the size of her pack. That this has held true regardless of her domesticated creature's remarkable birth and growth rates makes it even more unusual.

Oh, and I did finally get her name - Li Mei-Yin. She's gotten a little less glarey, too. In hindsight, maybe starting by studying her animals' feces just gave her the wrong impression...
~ Helena

Helena Note #18 (The Island)

NoteHelena.png The most interesting thing that I've observed about Mei-Ying's animals has been what they don't do - they never fight.

Among creatures that have been domesticated for generations like cats or dogs, that's normal, but there's a reason zoos keep their animals in separate enclosures. Certain instincts are hard to curb, and there should definitely be more disputes among such a diverse group.

Mei-Ying has even integrated a herd of herbivores into her army, as their thick hides have proven resistant to fire and explosives. Yet despite being surrounded by carnivores, they remain untouched. It doesn't make sense.

That's not to take anything away from Mei-Yin. She works hard to treat and train her animals well. She's not bad company either, at least when she's not mute and I don't go full biologist. Sometimes it's felt like speaking a new language, but it's been kind of refreshing.
~ Helena

Helena Note #19 (The Island)

NoteHelena.png Nachdem ich mir noch einmal meine Notizen über Mei-Yins Lager durchgelesen hatte, kam ich zu dem Schluss, das die Tiere dieser Insel nicht nur an Menschen sondern auch an Gefangenschaft gewöhnt sind. Ihr beschleunigtes Wachstum und ihr Verhalten deuten darauf hin, das sie seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar länger, gezähmt werden. Andernfalls würden sie die Launen der Menschen nicht so einfach ertragen.

Dieser Gedanke bringt neues Leben in meine Theorie, dass das Leben auf der Insel gesteuert wird. Anscheinend wird nicht nur die Anzahl der Tiere auf der Insel kontrolliert, sie scheinen auch noch genetisch verändert worden zu sein. Bevor ich das allerdings Rockwell unterbreite, muss ich erst noch einem Gerücht nachgehen.

~ Helena

Helena Note #20 (The Island)

NoteHelena.png Das ist der entscheidende Beweis. Es muss so sein. Ich kann einfach nicht mehr glauben, dass dieser Ort natürlich ist, nachdem ich eine Insel gefunden habe, die nur von Fleischfressern bevölkert ist.

Selbst wenn sie sich gegenseitig auffressen - was extrem zweifelhaft ist, wenn man bedenkt, wie häufig das Fleisch von Fleischfressern mit schädlichen Parasiten befallen ist - die Insel ist so klein und ihre Bevölkerung so dicht, dass sie niemals aufrechtzuerhalten wäre. Doch da ist sie, weit ab der nordöstlichen Küste. Jemand muss sie dort absichtlich platziert haben.

Rockwell kann meine Theorie nun unmöglich bestreiten.

~ Helena

Helena Note #21 (The Island)

NoteHelena.png Wie erwartet hat Rockwell hat meine Theorie nicht geleugnet. Ich kann aber auch nicht sagen, dass ich seine Bestätigung habe. Er schien sich auch nicht zu sehr dafür zu interessieren. Etwas anderes hat seit kurzem seine Aufmerksamkeit - die Obelisken auf den Inseln.

Es ist offensichtlich, dass Rockwell über etwas stolperte, als er die großen Monumente näher untersuchte. Ich denke er fühlte wieder diesen unerschrockenen Entdecker in sich. Das ist sehr beeindruckend, wenn man sein Alter bedenkt.

Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, könnten die Obelisken mit meinen eigenen Entdeckungen in Verbindung gebracht werden. Ihre Natur ist sehr mysteriös und Rockwell machte einige faszinierende Beobachtungen. Ich sollte dem nachgehen.

~ Helena

Helena Note #22 (The Island)

NoteHelena.png Obwohl die Iron Brotherhood mich empfangen hat, waren sie nicht sonderlich erfreut mich zu sehen, vor allem nachdem ich Rockwell erwähnt habe. Das ist eine Premiere. Dazu der öde und trostlose Zustand ihres Lagers und ich fange an mich ein wenig beunruhigt zu fühlen. Ihr Anführer kann gar nicht früh genug von seinem Jagdausflug zurückkehren.

Alles was ich bislang bestätigen konnte war, dass sie tatsächlich alle Artefakte zusammengetragen haben, die Rockwell gesucht hat, und dass diese Artefakte ermöglicht haben, einen der Obelisken zu aktivieren. Man könnte meinen, sie würden so eine bedeutsame Entdeckung feiern, aber es sind nur Spaßbremsen so weit das Auge reicht. Das soll einer verstehen.

~ Helena

Helena Note #23 (The Island)

NoteHelena.png Mein Blick fällt immer wieder auf das Artefakt. Ich verstehe warum der Anführer der Iron Brotherhood es nicht wollte. Da es keinen offensichtlichen Nutzen hat, erinnert es ihn nur an die Stammesgefährten, die er dafür an die riesige Spinne verlor.

Aber kann es wirklich nutzlos sein? Sie sagen, es ähnle dem Artefakt, welches den Obelisken aktiviert hat, also bin ich zum nächsten Obelisken, um zu sehen ob ich eine Reaktion erzielen kann. Kein Glück. Vielleicht aktiviert es etwas anderes?

Natürlich! Die Plattform in der Höhle! Es ist weit hergeholt, doch es ist das einzige, was man mit dem Obelisken vergleichen kann. Auf jeden Fall einen Versuch wert.

~ Helena

Helena Note #24 (The Island)

NoteHelena.png Unbelievable! The artifacts perfectly fits one of the slots in the platform's pedestal. How did I not notice that right away? I really am a dipstick.

So if this key, such as it is, was acquired by activating one of the obelisks, then it follows that the other two keys can be obtained by activating the other two obelisks. Then, with all three keys, maybe this platform will lead to whatever is controlling the Island's ecosystem.

If the other obelisks work the way that the first one did, that means I have to find a whole mess of artifacts first, and I don't think I can do that alone...
~ Helena

Helena Note #25 (The Island)

NoteHelena.png Nun, die Howling Wolves sind dabei, die Artefakte schnell aufzuspüren, aber weiter wollen sie nicht gehen, nachdem sie gehört haben, was der Iron Brotherhood widerfahren ist. Es ist verständlich, aber damit stecke ich in der Klemme. Wenn ich mich mit einer riesigen Spinne kloppe, wird die Spinne mit Sicherheit gewinnen.

Selbst mit Athena an meiner Seite, bevorzuge ich Gefahr aus dem Weg zu gehen, und nicht ihr entgegenzutreten. Meine Treffsicherheit ist miserabel und meine Fäuste sind wie Marshmallows. Wenn ich nach der Aktivierung des Obelisken überleben will, dann brauche ich Verstärkung.

Notizen für die Verhandlung: nicht über Kot sprechen, nicht anstarren, bring Chili mit (UNANGEBRANNT).

~ Helena

Helena Note #26 (The Island)

NoteHelena.png Also ich weiß, dass man einen Spitznamen wie "Beast Queen" nicht erhält, wenn man keine zähe Lady ist, aber als ich den riesigen Affen gesehen habe, dachte ich trotzdem, dass wir am Arsch sind. Erfreulicherweise hat Mei-Yin mehr Schneid als meine Wenigkeit, und irgendwie, war sie auf irgendeine Weise in der Lage einen Sieg herauszuholen. Bin ich froh, mich gut mir zu verstehen.

Ich habe den zweiten Schlüssel schon gefunden, aber ich möchte mich erstmal umschauen bevor wir zurück zum Portal gehen. Entweder lebte der Affe hier, oder er wurde losgelassen, als wir den Obelisken aktiviert haben. Es könnte sich als nützlich erweisen, herauszufinden wie er hier lebte, beziehungsweise wie er hierhergekommen ist.

~ Helena

Helena Note #27 (The Island)

NoteHelena.png Also das sind die Eroberer von denen ich damals gehört habe. Kein guter erster Eindruck. Mei-Yin und ich waren nicht unbedingt Freunde, aber zu sehen wie ihre Kreaturen abgeschlachtet wurden, war doch sehr unangenehm. Ich bin auch kein Fan davon, ein Gefangener zu sein.

Der Anführer stellte sich als Gaius Marcellus Nerva vor, und er ist kein absoluter Unmensch, so viel will ich ihm zugestehen. Er ließ mir meine persönliche Habe und unsere Gespräche waren bislang höflich. Ich hab aber das Gefühl, dass sich das ändert, wenn ich nicht kooperiere.

Nicht das ich eine echte Wahl hätte. Sie haben mir schon die Schlüssel weggenommen. Die einzige Möglichkeit das durchzustehen ist als "Gast" der New Legion.

~ Helena

Helena Note #28 (The Island)

NoteHelena.png Dieser Nerva-Typ ist so ein eingebildeter Arsch. Er meint er wäre Jupiters Gabe an diese Insel, oder irgend so einen Müll. Ich glaube sein Ego war buchstäblich greifbar, als die Legion mit dem dritten Schlüssel, und einem Drachenschädel im Schlepptau, vom Obelisken zurückkehrte.

So froh ich auch wäre, ihn ordentlich auf die Schnauze fliegen zu sehen, brauche ich ihn und die New Legion. Als er mich dann "bat", ihn und seine Streitmacht zur versteckten Höhle zu führen, tat ich ihm den Gefallen.

Was er danach mit mir macht weiß ich nicht.

~ Helena

Helena Note #29 (The Island)

NoteHelena.png Wenn Nerva und seine Truppe aus der Höhle zurückkehren, werden sie mein Schicksal entscheiden, daher ist das wohl der letzte Moment zurückzublicken. Ich kann genauso gut einen Nutzen daraus ziehen.

Ich weiß jetzt, dass wenn ich die Anzeichen ignoriert und dieses Paradies für bare Münze genommen hätte, ich nach wie vor frei und glücklich wäre. Wäre das besser gewesen? Ich glaube nicht. Nach vielem hin und her, hab ich entschieden, lieber auf der Such nach der Wahrheit zu sterben, als in einer Illusion zu leben. Das ist, wie Rockwell sagen würde, der Weg zu einem wahren Wissenschaftler.

Nicht dass ich Galileo bin und gegen die Kirche ankämpfe oder sowas, aber was soll's, dieser Gedanke ist mein Fels in der Brandung.

~ Helena

Helena Note #30 (The Island)

NoteHelena.png Well, I'm not dead, and as it turns out, neither was Mei-Yin. In fact, it was her who freed me, and insisted we follow Nerva through the portal in the cave.

A horrifying scene awaited us. All of Nerva's men lay dead amongst the shards of a mysterious metal, but Nerva's body was missing. Forgetting my present company, I suggested a peaceful approach if we encountered him. That earned me one hell of a knockout punch.

When I came to, I searched the whole station, but the only signs of Mei-Yin and Nerva were a few ounces of dried blood. No bodies, and no victor.

There, floating outside the window and surrounded by machinery, was the very island that I had been living on, and it too was orbiting high above the Earth along with countless other stations just like it. The ecosystem on the Island wasn't just curated, it was completely artificial from the ground up!

What in the hell is all this, why would anyone construct it, and how could they have possibly kept it hidden from the world? I don't have the answers to any of these questions or the dozens of others that keep popping into my head, but somehow, I mean to find out. Somehow, I'll find the truth.
~ Helena

Scorched Earth Explorer Notes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helena Note #1 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich musste die Wüste wählen. Warum zur Hölle habe ich die Wüste ausgewählt?

Nun, ich nehme an, "auswählen" ist vielleicht das falsche Wort dafür. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, wie genau ich jetzt das Bedienfeld zum Laufen gebracht habe, aber auf einmal fing es an, durch verschiedene holographische Bilder zu rotieren, von Raumstationen ähnlich der, auf der ich bis jetzt gelebt habe. Natürlich, ich musste ja unbedingt dann eine weitere Taste drücken, als es eine Station mit Meilen und Abermeilen von Sand anzeigte. Und hier bin ich nun.

Das ist wieder typisch von mir, oder? Immer drauf los, nie vorher hinsehen. Ach ja, besser das Beste daraus machen. Und damit meine ich "besser nicht den Hitzetod sterben."

~ Helena

Helena Note #2 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Meine Jagdfähigkeiten sind ernsthaft eingerostet. Nicht das sie jemals spektakulär gewesen wären, aber ich fühle mich als hätte ich gerade einen Abschluss in "Wie erschlage ich Käfer mit Steinen" bekommen.

Zumindest wurde ich für meine Mühen ordentlich belohnt. Meine Vermutung war richtig – diese großen grünen Bastarde tragen Trinkwasser auf dem Rücken, Gott sei Dank! Ich hätte vielleicht nie davon erfahren, wenn ich zuerst einen von den roten, die Öl tragen, getötet hätte. Weit weniger nützlich, wenn du vor Durst stirbst, das kann ich dir sagen.

Ich werde wohl kämpfen müssen. Ich bin noch immer zu Fuß unterwegs und alleine. Ich vermisse Athena sehr…

~ Helena

Helena Note #3 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich habe einen Lauf. Durch puren Zufall bin ich auf eine andere Gruppe Überlebender gestoßen und sie versuchten nicht mich umzubringen oder sonst was! Wenn ich nicht wüsste, wie Wahrscheinlichkeit eigentlich funktioniert, würde ich sagen, dass diese jüngste Glückssträhne eine Wiedergutmachung des Universums ist, dafür mich in die verdammte Wüste geschickt zu haben.

Die Reisenden waren sehr gastfreundlich und die Kreaturen, die sie reiten, sind faszinierend. Sie sehen aus wie Dinosaurier, aber sie scheinen auch Merkmale mit Kamelen zu teilen. Seltsam! Bei all ihren Merkwürdigkeiten hatte die Insel nichts dergleichen.

Ich werde sie studieren müssen...nach einem Schläfchen. Das Überleben in der Wüste schlaucht ganz schon.

~ Helena

Helena Note #4 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Wenn ich auf dieser Station anstatt der Insel gelandet wäre, hätte ich nie gedacht, das der Lebensraum natürlich ist. Nicht für zwei Sekunden.

Allein dieses Vieh names Morellatops: Eine Kreuzung aus einem Ceratops, einem Morelladon und einem Kamel, und das ist nicht mal das Seltsamste! An den Höckern sind Stellen in denen man einen Zapfhahn einführen und sauberes Trinkwasser entnehmen kann. Es schmeckt wie Pisse, aber es ist sicher und tut dem Tier nicht mal weh. Verrückt!

Das ist definitiv das Ergebnis von genetischen Experimenten, doch das war mir eh von Beginn an klar. Die Frage ist bloß, wozu? Wenn ich die Lebewesen hier mit meiner neuen Sichtweise untersuche, bringt das ganze hoffentlich Licht ins Dunkel.

~ Helena

Helena Note #5 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Heute konnte ich einen Blick auf die "Endlosen Dünen" werfen, wie die Fuhrleute sie nennen - Dem trostlosen Meer aus Sand, welches anscheinend den bewohnbaren Teil der Wüste umschließt.

Sicher müssen diese Dünen irgendwo enden, aber es ist nachvollziehbar, wenn manche es anders sehen. Sie erstrecken sich nicht nur bis zum Horizont, von dem ich weiß, dass es eine Art holographische Projektion sein muss, sie beherbergen auch noch - und jetzt kommt's - riesige "Sandwürmer", die alles verschlingen, das sich in ihr Gebiet wagt.

Zuerst konnte ich nur darüber lachen. Doch dann sah ich eine Kreatur, von der Größe eines Zuges, aus dem Sand hervorschießen und ein Morellatops verschlingen, das in sein Revier gelaufen war. Ich vermute, ich muss mir angewöhnen unrhythmisch zu gehen ...

~ Helena

Helena Note #6 (Scorched Earth)

NoteHelena.png So absurd die Death Worms auch sein mögen, ich erkenne ihren Zweck. Sie sind eine natürliche Barriere.

Wenn dieser ganze Ort eine Raumstation ist, die als Lebensraum dient, dann muss sie dafür sorgen, das Tiere und Menschen nicht entkommen können. Die Insel tut dies, indem sie einfach eine Insel ist, und die Wüste tut es mit Hilfe der Death Worms.

Garantiert würde eine große Bevölkerung von Fleischfressern mit unglaublichem Kalorienbedarf an einem Ort mit wenig Beute nicht lange überleben, aber da dies eine künstliche Umgebung ist, kann die Station die Death Worms füttern oder ersetzten, je nach Bedarf. Es ist ein wenig kompliziert, aber es ergibt Sinn.

~ Helena

Helena Note #7 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Zeit die Fakten klarzustellen.

Die Wüste ist, wie die Insel, eine Raumstation, die eine natürliche Umwelt darstellen soll. Sie wird von einer großen Bevölkerung, gefärlicher, genetisch konstruierter Kreaturen bewohnt, und einer kleinen Bevölkerung Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Die gesamte Umgebung wird durch eine Kombination aus einem holographischen Horizont und natürlichen Hindernissen eingedämmt.

Angenommen die anderen Stationen sind auch nur ansatzweise vergleichbar, liegt der Gedanke nahe, dass das alles eine Art bizarres Experiment im großen Stil ist. Genau, jede Station stellt eine Versuchsgruppe dar, und ...

Ich muss das später fortsetzten. Einer der Karawanenkundschafter kehrte gerade mit panischer Angst zurück. Irgendwas über lebendige Felsen. Das ist natürlich völlig absurd ...

~ Helena

Helena Note #8 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich muss Rockwell wirklcih häufiger besuchen. Es ist so erfrischend jemanden um sich zu haben, der immer noch so begeistert von seiner Arbeit ist. Mit ihm zu reden hilft mir, einen neuen Blickwinkel zu bekommen.

Bei den ökologischen Abnormitäten habe ich voreilige Schlüsse gezogen, aber Rockwell hat mich beruhigt. Er hat mir einen guten Hinweis gegeben - nur weil dieser Ort nicht den wissenschaftlichen Regeln folgt, heißt es nicht das er keinen Regeln folgt. Immer noch dreht sich Wissenschaft um Entdeckungen und neue Erkenntnisse könnten alte Prinzipien umstoßen.

Bevor ich meine Theorie mit anderen teile, muss ich sie noch empirisch prüfen. An-de-rnfalls wäre ich kein Wissenschaftler.

~ Helena

Helena Note #9 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Jetzt erinnere ich mich. Der Drache hatte einen Reiter. Oder eher, der Wyvern hatte einen. Zwei Beine bedeutet, dass es ein Wyvern ist. Ach, hör dir das an, kämpft ums Überleben und findet trotzdem Zeit für Semantik.

Der Reiter war zu gut verhüllt, als dass man viel erkennen konnte. Könnte es Mei Yin gewesen sein? Nein, das ist dumm. Ich weiß nicht mal ob sie noch lebt, und wenn, warum hier in der Wüste. Aber es wäre ganz ihre Art, sich schnell das fieseste zu zähmen, was es hier gibt.

Es ist aber schön so zu tun, als ob da jemand auf mich aufpasst. Wir waren so etwas wie Freunde, in der Art, oder nicht?

Ich könnte jetzt echt einen gebrauchen. Einen Freund meine ich.

~ Helena

Helena Note #10 (Scorched Earth)

NoteHelena.png So, ich habe einen neuen besten Freund. Der kleine Flauschball ist nicht gerade das was ich mir vorstellte, aber was soll's.

Ich nenne ihre Spezies Renopila Amplexus. Es sind kleine, knuffige Pflanzenfresser und so weit ich das beurteilen kann, hat es keinen praktischen Nutzen, sie zu zähmen. Ich konnte sie aber nicht einfach verhungern lassen. Ich denke mal, der ganze Stress mit Golems und Wyvern erlosch das letzte Fünkchen meines wissenschaftlichen Instinktes, die Natur sich selbst zu überlassen.

Immerhin spenden wir uns gegenseitig ein bisschen Wärme in der Nacht und ihre Mätzchen helfen, mich aufzumuntern. Ich glaube, ich muss ihr einen Namen geben.

~ Helena


Helena Note #11 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich glaube ich lag falsch bezüglich eines praktischen Nutzens von Renopila. Heute früh fing meine pelzige Begleiterin an, so aufgeregt herumzuspringen, dass ich sie nicht beruhigen konnte und wenig später begann es zu regnen.

Ich tat es als Zufall ab, aber nicht viel später, nach dem Auffüllen meiner Wasserschläuche und wieder auf dem Weg, wurde sie nervös. Ich entschied einen Unterschlupf zu suchen, nur für den Fall. Binnen weniger Minuten wurde aus leichtem Regen ein elektrischer Sturm.

Ich brauche natürlich mehr Beweise, um handfeste Schlussfolgerungen zu ziehen, aber ich hätte nichts gegen ein kleines flauschiges Wetterradar auf meiner Schulter.

Es ist ein bisschen einfallslos, zugegeben, aber Radar ist kein schlechter Name.

~ Helena

Helena Note #12 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Gott sei Dank hatte ich vor zwei Tagen entschieden eine Anhöhe zu finden, sonst hätte ich nie diese Siedlung entdeckt. Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich Glück hatte. Ich kann mich nicht mehr darauf verlassen, dass das nochmal passiert. Ich werde erstmal hier bleiben müssen und mich vorbereiten, ehe ich mich wieder auf den Weg mache.

Glücklicherweise sind die Dorfbewohner bereit, mich für Vorräte und Unterkunft arbeiten zu lassen. Eine weitere Glückssträhne und ein weiter Umstand, auf den ich mich nicht verlassen kann. Auf der Insel konnte Rockwells Name viele Türen öffnen, aber hier bin ich nur ein weiterer Fremder. Nicht jeder wird mir vertrauen und mir helfen. Ich muss darauf gefasst sein auf eigene Faust zu überleben.

~ Helena

Helena Note #13 (Scorched Earth)

NoteHelena.png In gewisser Hinsicht war es einfacher, auf mich allein gestellt zu überleben. Wenigstens wurde ich dann nicht zu körperlicher Arbeit verpflichtet. Ach, mein ganzer Körper tut weh.

Ich wette, ich müsste überhaupt nicht arbeiten, wenn ich so putzig wie Radar wäre. Das ganze Dorf ist in sie verschossen, ich schwöre, sie verwöhnen sie wie ein pelziges Prinzesschen.

Es würde Rockwell zur Weißglut treiben. Ich kann schon seine Triade hören, wie man Gelehrte angemessen behandeln sollte. Ich hoffe dem alten Britten geht es gut. Vielleicht, wenn ich dieses Geheimnis lüften kann, finde ich einen Weg, ihn von der Insel zu holen und wir können das alles bei einer Tasse Tee besprechen, so wie früher.

Helena Note #14 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Obwohl ich mich nicht erinnere, wann ich das letzte mal eine Waffe abfeuerte, ist mein motorisches Gedächtnis da besser. Meinem vermeintlichen Ausbilder zufolge, bin ich "kein kompletter Versager" auf dem Schießstand.

Ich bin kein Pazifist. Tod und Gewalt sind Teil des Lebens, so ist die Natur. Doch eine Schusswaffe ist mir immer noch ein wenig unbehaglich. Die Idee, auf einen anderen Menschen zu schießen, geht gegen meinen Instinkt. Damals auf der Insel konnte ich nicht mal auf die New Legion schießen.

Aber ich muss mir meinen Platz verdienen. Die Dorfbewohner haben mich willkommen geheißen und waren nachsichtig mit mir. Um ihrer Willen muss ich trainieren.

~ Helena

Helena Note #15 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Eventuell muss ich meine aufgefrischten Schießkünste früher als gedacht unter Beweis stellen. Eine Jagdgruppe erspähte einen Schwarm Mantis auf dem Weg in unsere Richtung.

Genau, riesige Fangschrecken. Ich sah sie nicht mit eigenen Augen, aber die Dorfbewohner sprachen hin und wieder über sie. Sie sagen die Insekten hätten kleine Hände, die zugreifen und Waffen oder Werkzeuge führen können. Klingt total verrückt, aber für einen Schwarm Mantis gilt das genauso. Sie teilen wohl die Abneigung gegenüber Kannibalismus mit der Geistermantis.

Niemand scheint wild darauf zu sein, sie zu bekämpfen, aber sie sind zu nah, um ihnen zu entgehen. Hoffentlich ziehen sie einfach an uns vorbei.

~ Helena

Helena Note #16 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Meine Hoffnung, dass die Mantis das Dorf ignorieren, wurde enttäuscht, und ich glaube, wir haben uns alle gefragt, ob dieser Morgen unser letzter sein wird. Trotz all meiner Übung, fühlte sich mein Gewehr fremd an und lag schwer in meinen zittrigen Händen, als der Schwarm vorrückte. Zum Glück waren sie nicht die einzigen Besucher.

Die Dorfbewohner brachen in Freude aus, als Blitze und Feuer auf die Insekten herabregneten. Einige skandierten einen Namen: Wali al Aswad. Der Reiter, nach wie vor in schwarz gekleidet, beachtete die Huldigungen nicht. Die kleine Schar Wyvern machte kurzen Prozess mit dem Mantisschwarm.

Wali al Aswad...Ich muss diese Person treffen, wenigstens um ihr zu danken.

~ Helena

Helena Note #17 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Wer oder was Wail al Aswad ist, hängt davon ab, wen du fragst. Einige Dorfbewohner halten sie für eine Wächterin des Himmels, die auftaucht, wenn man sie braucht. Andere sind sogar der Meinung, sie sei eine Außerirdische.

Ich bin nicht gläubig. Ich halte mich lieber an empirische Beweise, deshalb werde ich mir über Wali kein Bild machen, bis ich sie persönlich getroffen habe. Ich werde die Freundlichkeit der Dorfbewohner nicht vergessen, schließlich gab man mir Vorräte für meine Reise sowie einen Morellatops, doch eigentlich bin ich hier, um Antworten zu finden.

~ Helena

Helena Note #18 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich bin auf jeden Fall besser für die Wüste vorbereitet als vorher und besser ausgestattet. Mit meinem Morelatops und seinem mobilen Wasservorrat, und Radar, die nach dem Wetter Ausschau hält, muss ich nur vor großen Raubtieren Acht geben. Riesige Golems nicht zu vergessen.

Ich bin echt beeindruckt von meiner Verfassung, wenn ich das mal so sagen darf. Ich glaube auch letztens ein paar Bauchmuskeln gesehen zu haben! Hat lange genug gedauert. Ich hab jetzt eine Ewigkeit ohne Süßkram gelebt. Nach all dem würde man denken, dass man viel schneller in Form kommt.

Super jetzt vermisse ich meine Süßigkeiten. Was würde ich für ein Stück Schokolade geben...

~ Helena

Helena Note #19 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Nach wochenlanger Suche, konnte ich endlich einen Blick auf Wali al Aswad erhaschen. Ich wusste, dass ich eine Spur hatte, als ich diesen Morgen eine Reihe von Blitzverglasungen fand, und tatsächlich entdeckte ich am Nachmittag mehrere Wyvern mit einem einzelnen Reiter unter ihnen.

Offensichtlich hatte der Reiter mich auch gesehen, da die Wyvern nur wenig später über mir kreisten. Ich winkte und rief nach ihnen, rief auch Mei Yins Namen aus, nur um sicher zu gehen. Doch ohne nennenswerte Reaktion flogen sie wieder davon.

Wali ist anscheinend kein geselliger Mensch, aber ich lasse sie nicht so einfach davonkommen.

~ Helena

Helena Note #20 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Natürlich lebt Wali auf einem verdammten Berg. Natürlich tut sie das. Gestern sah ich die Wyvern auf dem Gipfel landen und ihn nicht mehr verlassen. Das wird ihr Zuhause sein...leider.

Der Pfad war zu schmal für mein Morellatops, daher musste ich es zurücklassen. Ihm wird klar sein, nicht zu bleiben, wenn ich nicht zurückkehre, nicht dass ich mir irgendwie Gedanken darüber machen kann. Der Aufstieg an sich ist schon eine ordentliche Herausforderung, auch ohne Ablenkungen. Ich schwöre, wenn ich keinen Waschbrettbauch habe, nachdem ich einen Berg in der verdammten Wüste erklommen habe, werde ich echt sauer sein.

~ Helena

Helena Note #21 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich weiß nicht, welche Art von Reaktion ich erwartete, als ich den Gipfel erreichte, doch Gelächter war definitiv keine davon. Trotzdem war es genau das, was ich vernahm, als ich endlich spüren konnte, wie ich wütend fluchend auf der Bergspitze kollabierte: Das amüsierte Lachen einer alten Dame.

Wali Al Aswad ist definitiv kein Schutzengel. Sie hatte schnell alle Gerüchte dementiert und angemerkt, dass die Götter diesen erbärmlichen Ort bereits verlassen haben,

Solange ich dieses Thema vermied, beantwortete sie meine Fragen mit überraschender Wärme, wenn auch oft rätselhaft. Ich glaube, ich muss Geduld mit ihr haben.

~ Helena

Helena Note #22 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Es stellte sich heraus, dass ich nicht Wali al Aswad fand. Sie fand mich.

Während das Portal, durch das ich hierher gelangt bin, sich auf meiner Seite ohne großes Aufsehen öffnete, gab es auf der anderen Seite wohl einen ordentlichen Anblick zu bestaunen. Laut Wali war es von ihrem Wyvern aus deutlich zu erkennen und sie begann kurz darauf mir zu folgen. Ich denke mal, ihr mehrmaliges rechtzeitiges Eingreifen war kein Zufall.

Sie sah nicht wirklich überrascht aus, als ich ihr von den Obelisken erzählte, ihren Wächtern, oder sogar dass diese Wüste eine Raumstation ist. Entweder weiß sie mehr als sie zu gibt, oder ihre Erfahrungen haben ihr das überrascht sein ausgetrieben.

~ Helena

Helena Note #23 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich habe es richtig vermisst zu fliegen. Es gibt kein vergleichbares Gefühl und nichts besseres als den Anblick eines Sonnenaufgangs in den Wolken.

Wali hat diese Wyvernflugstunden vermutlich angefangen, um einen Fluchtweg zu haben, wenn unsere Gespräche zu persönlich werden, aber ich kann mich nicht beklagen. Trotz ihrer Erscheinung sind Wyvern genauso angenehm zu fliegen wie ein Argentavis, auch ohne Sattel. Vielleicht ist das so gewollt?

Ganz egal. Ob gentechnisch konstruiert oder nicht, es sind prachtvolle Geschöpfe. Es ist ein riskantes Vorhaben, aber ich muss sie unbedingt in freier Wildbahn beobachten. Ich kann mir so eine Gelegenheit nicht entgehen lassen.

~ Helena

Helena Note #24 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Jetzt da Wali mit meinen Wyvernreitfähigkeiten zufrieden ist, erklärte sie sich endlich bereit, mir die Gegend zu zeigen.

So weit wie ich das beurteilen kann, ist Wali schon ziemlich lange hier, vielleicht länger als Rockwell auf der Insel war. Sie kennt die Geschichte jedes Dorfes und jeder Ruine. Scheinbar gab es mal eine große Stadt im Südosten, diese wurde aber irgendwann ausgelöscht.

Über viele Dinge verliert sie nach wie vor kein Wort, aber ich muss nur weiter nachhaken. Radar ist dabei sehr hilfreich. Wali scheint in Gegenwart des Flauschballs auf jeden Fall in besserer Laune zu sein. Die kleine Herzensbrecherin hat sich ihren Platz sicherlich verdient.

~ Helena

Helena Note #25 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich bin dankbar, dass Wali mir erlaubt hat, meine Zeit für das Studieren der lokalen Tierwelt zu nutzen, aber ich glaube sie erlaubt es nur, um sich daran zu amüsieren. Sie meint immer "Warum verschwendest du deine Zeit mit solchen Kritzeleien, die eh niemand lesen wird?", oder so ähnlich.

Ich habe nie einen guten Konter. Es ist wahr, dass wahrscheinlich nie jemand meine Dossiers lesen wird, weil ich hier auf einer dieser Raumstationen nicht die Möglichkeit habe, sie zu reproduzieren und zu veröffentlichen. Als ich damit begonnen habe, habe ich es aus Leidenschaft und aus meiner Liebe zur Natur getan.

Mittlerweile sind sie wahrscheinlich schon ein Teil meiner Identität. Die Dossiers zu schreiben hilft mir mich daran zu erinnern, wer ich eigentlich bin.

~ Helena

Helena Note #26 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich kann's nicht glauben! Wali hat gestern einen einsamen Wanderer in der Wüste ausgemacht, und es war kein anderer als Edmund Rockwell! Ich bin in Tränen ausgebrochen, als ich ihn erkannt habe.

Er hat anscheinend gehört, dass Nerva mich gefangen hielt und wollte über meine Freilassung verhandeln. Das führte ihn zu der Höhle, und nun ist er hier. Wie süß von ihm, das alles nur für mich zu tun!

Seltsamerweise behauptet Wali, dass sie sah, wie sich ein Portal weit weg von ihr öffnete, und zwar kurze Zeit vor meinem. Das war wahrscheinlich Rockwell, aber Wali kam zu spät an, um ihn aufzuspüren. Rockwell vermutet, dass die Portale uns wohl sowohl durch Raum als auch durch Zeit tragen. Ich kann mich seiner Meinung nur anschließen, so wie meine momentane Gesellschaft aussieht.

~ Helena

Helena Note #27 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Wali war ziemlich ruhig seit wir Rockwell fanden. Ich denke ihr ist einfach klar, das wir uns viel zu erzählen haben. Allerdings hatte sie etwas interessantes zu sagen, als wir Nervas Pläne für die Insel rekapitulierten.

Sie sagte: "Dieser Ort wird niemandem erlauben ihn zu bewältigen." Und als ich sie um Erläuterung bat, erzählte sie, dass die große Stadt im Südosten durch den Obelisken zerstört wurde.

Das ist jetzt nur Spekulation, aber es ist interessant darüber nachzudenken. Könnte es sein, dass die Verwalter dieser Stationen das Verhalten der Menschen überwachen und ihnen die Flügel stutzen, sollten die Überlebenden sich zusammen tun und zu nah an die Sonne fliegen? Wenn jede Station eine andere Versuchsgruppe in einem größeren Experiment darstellt, würde eine "Zurücksetzung" des Fortschritts durchaus Sinn ergeben.

~ Helena

Helena Note #28 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Ich glaube Rockwell hat nicht viel geschlafen. Letzte Nacht bin ich aufgewacht und habe ihn beim Studieren eines seltsamen Metallbrocken bei Kerzenlicht erwischt. Wahrscheinlich hat ihm ein Stamm das Teil geschenkt, zusammen mit einem Artefakt, dass mir sehr bekannt vorkommt.

Ich bestand darauf, dass wir die beiden Teile Wali zeigen, und sie stellte fest, dass sie dem einsamen Stationswächter gehörten. Bei ihrem Wissen ist es nicht überraschend, dass sie die Obelisken schon mal aktiviert hat. Mein Gott, hört sich an, als hätte die alte Schachtel das Biest allein besiegt!

Seit wir das Wächterartefakt haben, können wir die Station jederzeit verlassen, behauptet Wali. Ich bin mir sicher, dass wir es auch bald tun werden. Rockwell will unbedingt hier weg, und auch wenn ich Wali wirklich mag, hab ich erstmal genug von diesem verdammten Sand.

~ Helena

Helena Note #29 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Der Transporter, der uns zurück zum "Kontrollzentrum" bringen kann, befindet sich in den Ruinen einer anderen Stadt südlich des Gebirges. Wali glaubt, dass es wie die Stadt im Südosten auch durch den Obelisken zerstört wurde.

Ich hakte nicht weiter nach, denn Wali ist bezüglich dieser Ruinen noch verschlossener als über alles andere. Ich musste sie förmlich anflehen, mich zur südöstlichen Stadt zu bringen und als wir dort waren, verbrachte sie die meiste Zeit nur damit, in die Ferne zu starren.

Es hat gerade keinen Sinn, ihr mit diesem Kram die Stimmung zu vermiesen. Nach allem was sie für mich getan hat, würde ich mich gerne vernünftig verabschieden.

~ Helena

Helena Note #30 (Scorched Earth)

NoteHelena.png Nach dem sie uns sicher durch die Ruinen bis zur Plattform geführt hatte, nahm Wali Abschied. Nachdem sie so viel für mich getan hatte, war ich betrübt, sie gehen zu sehen. Immerhin habe ich es geschafft, sie zum lächeln zu bringen, bevor sie ging. Naja, ich und Radar. Ich kann das kleine Tierchen schlecht mitnehmen, also hab ich es Wali anvertraut. Sie werden gut miteinander klarkommen, denke ich.

Ach, ich hab "Wali" geschrieben, zweimal! Ich nehme an, alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen, aber es ist nicht ihr richtiger Name, oder? Ich hab immer gewusst, dass das der Fall ist, aber sie hat mir nie etwas anderes gesagt. Zumindest nicht bis jetzt.

Jedenfalls - Danke, Raia. Es war mir eine Ehre, dich gekannt zu haben.

~ Helena

Aberration Explorer Notes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helena Note #1 (Aberration)

NoteHelena.png Bloody hell, this place is weird. Don't get me wrong, it's fascinating too. Such an abundance of underground flora is completely unheard of, and because so many of the plants here are bioluminescent, the whole forest has an eery beauty to it.

That's just it though - eery is the operative word. I've been holding my rifle so tightly since we got here that I swear I've left dents in the grip.

We should have gone back to the Island. People know us there, they might have preferred help and supplies. Rockwell didn't want to hear it though, and I wasn't about to let him come here alone.
~ Helena

Helena Note #2 (Aberration)

NoteHelena.png "Du kannst mich nicht mehr überraschen, Leben", sagte ich. "Nach Wyvern, Golems und riesigen Sandwürmern bin ich zu allem bereit." "Was ist mit fliegenden Tintenfisch-Fledermaus-Mörder-Monstern?" antwortete das Leben."Nun, das ist leicht überraschend", gab ich zu.Womit ich meine, dass ich den ganzen Nachmittag auf diese Dinge geschossen und sie verflucht habe. Zumindest, wenn ich nicht vor ihnen weggelaufen bin. Glücklicherweise entschieden sie, nachdem ich sie etwas dezimieren konnte, dass Rockwell und ich die Mühe nicht wert waren. Hoffen wir, dass sie ihre Meinung nicht ändern. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch genug Munition habe, um sie erneut abzuwehren. Und ja, ich weiß, dass T-F-M-M nicht der wissenschaftlichste aller Spitznamen ist, aber ich bin gerade verdammt sauer auf sie, also nenne ich sie so ... zusammen mit einigen anderen Namen, die ich besser nicht aufschreiben werde.
~ Helena

Helena Note #3 (Aberration)

NoteHelena.png Obwohl ich nicht sagen kann, dass ich von der Tierwelt dieser Station angetan bin, bin ich für ihren Reichtum an natürlichen Ressourcen, insbesondere Wasser, sehr dankbar. Die Durchlässigkeit der Gesteine ist erstaunlich. Die Wände der Kavernen sind feucht von Kondenswasser, und der Boden ist mit Wasserbecken übersät.Nach all der Zeit in der Wüste ist dies eine Veränderung, die ich mit offenen Armen begrüßen kann! Gott sei's gedankt für die Flüssigkeitszufuhr!Ich meine das nicht nur um meiner selbst willen. Rockwell wirkt... abgelenkt. Neulich musste ich ihn davon abhalten kopfüber in einen giftigen Pilz zu laufen. In einer härteren Umgebung würde es ihm nicht gut gehen. Andererseits bin ich mir sicher, dass ich in seinem Alter auch aufpassen muss wohin ich gehe.
~ Helena

Helena Note #4 (Aberration)

NoteHelena.png Kein Zweifel, das war eine riesige, gepanzerte Maulwurfsratte. Zum Glück war sie nicht aggressiv, so dass ich einen guten Blick darauf werfen konnte und dabei fiel mir etwas auf: Jede Kreatur, der ich begegnet bin, hatte irgendeine Gemeinsamkeit mit bekannten Spezies oder wies Züge von Kreaturen aus Legenden auf. Golems und Wyvern gab es auf der Erde nie, aber die Menschen schrieben Geschichten über sie. Sogar die T-F-M-M (die mir immer wieder begegnen) scheinen Eigenschaften der uns bekannten Fauna zu haben.Bis jetzt erschien mir das selbstverständlich.Aber was bedeutet es wirklich? Sind die Kuratoren dieser Stationen menschlich, verfügen sie nur über umfangreiches Wissen über Menschen oder greife ich nach Strohhalmen?Keine Ahnung, aber durchaus einige Gedanken wert.
~ Helena

Helena Note #5 (Aberration)

NoteHelena.png Die T-F-M-M kamen zurück, und gaben mir Recht - ich hatte nicht die Feuerkraft, sie zu bekämpfen. Zum Glück hat es jemand anders getan.Es war unglaublich! Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der sich so schnell bewegte. Eben war ich noch dem Tode geweiht und dann war da jemand, in einer leuchtenden silbernen Rüstung, der die Kreaturen niedermähte, als wären es Dodos. Einer wurde so hart getroffen, dass er vom Höhlenboden abhob!Nicht das ein übermenschlicher Retter schon genug Überraschung gewesen wäre. Als er seinen Helm öffnete erkannte ich ein vertrautes Gesicht. Es war Mei Yin! Eine gute Minute lang war ich sprachlos und muss dabei wie ein Vollidiot ausgesehen haben, denn ich könnte schwören so etwas wie ein Lächeln in ihrem Gesicht gesehen zu haben.Immerhin bin ich ein lebendiger Idiot, und wenn sie dabei ist, könnte ich es auch bleiben.
~ Helena

Helena Note #6 (Aberration)

NoteHelena.png Wie sagt man so treffend? Entfernung steigert die Zuneigung? Auf der Insel konnte ich mit Mei Yin nichts anfangen, aber hier führen wir uns wie beste Freunde auf. Sie entschuldigte sich dafür, mich ins Gesicht geschlagen zu haben und erzählte mir, wie sie hier her kam und das ihre neue Narbe von einem Kampf mit Nerva stammt. Geschichten unter guten Freunden.Sie stellte mir auch einige ihrer neuen Verbündeten vor und das war wirklich verrückt, denn sie kommen aus der Zukunft! Mei Yin und Rockwell entstammen meiner Vergangenheit und die Technologie hier ist fortschrittlicher als alles andere, das ich kenne. Jetzt wird einiges klarer.2008 liegt offensichtlich hinter uns, aber wieviel Jahre sind seitdem vergangen?
~ Helena

Helena Note #7 (Aberration)

NoteHelena.png Die Reise ins Dorf war etwas knifflig. Da Rockwell und mir die Hightech-Rüstung fehlt, die die anderen tragen, mussten sie uns mit Strickleitern und Seilrutschen helfen.Wir haben es schließlich doch geschafft, und es ist ein schöner Anblick. Die Technologie, die dieser Stamm benutzt, ist unglaublich, obwohl Rockwell viel mehr von ihr fasziniert war als ich. Mei Yin's Freundin, Diana, gab uns die grosse Führung und Rockwell hat sie die ganze Zeit mit Fragen gelöchert.Glücklicherweise hat Diana nur gelächelt und seine Fragen geduldig beantwortet. Anscheinend war sie Pilotin in ihrer eigenen Zeit, der gleichen Ära aus der auch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger stammen. Das es so viele Menschen aus einer Zeitperiode auf einer Station gibt, scheint ungewöhnlich. Ich frage mich, was das bedeutet?
~ Helena

Helena Note #8 (Aberration)

NoteHelena.png Ich muss sie überzeugen aufzuhören! Die Station wird das auf keinen Fall zulassen."Dieser Ort wird es niemandem erlauben, ihn zu beherrschen."Wenn es nicht Raias Warnung gäbe, wäre ich begeistert von dem, was sie erschaffen haben. Ein Tor das uns helfen kann der Station zu entkommen um den Planeten zu erreichen? Es ist brillant, aber die Obelisken werden jeden hier töten, bevor wir es vollenden können, so wie sie das Dorf zerstört haben, von dem Raia mir erzählt hat. Da bin ich mir sicher. Verdammt noch mal, ich werde wie eine absolute Wahnsinnige dastehen. Ich habe mich hier kaum eingelebt und komme schon mit Weltuntergangsprophezeiungen zu ihnen. Zuerst muss ich Mei Yin und Diana überzeugen. Sie sind meine beste Chance.
~ Helena

Helena Note #9 (Aberration)

NoteHelena.png Die Führung des Stammes war überraschend empfänglich für meine Ideen, aber immer noch etwas skeptisch. Anscheinend haben sie bereits an einem der Obelisken herumgefummelt und sogar das Kontrollzentrum dieser Station beschädigt. Während sie also meinen Bericht über die Geschehnisse in der Wüste glauben, glauben sie auch, dass die Bedrohung bereits eingedämmt ist. Glücklicherweise hat Diana sie überzeugt, mir ein kleines Team zur Inspektion des Obelisken zur Verfügung zu stellen, nur für den Fall der Fälle. Zumindest besser als nichts.Auf dieser Station ist es jedoch etwas riskant an einen Obelisken heranzukommen. Um sie zu erreichen, müssen wir einen Ausflug an die Oberfläche machen, was sogar Mei Yin als gefährlich bezeichnet. Das heißt, bevor ich gehe, brauche ich einen Crashkurs für die Rüstung.
~ Helena

Helena Note #10 (Aberration)

NoteHelena.png Während meiner Zeit in der Wüste konnte ich ein gewisses Geschick mit Schusswaffen entwickeln, aber, zu meinem Leidwesen, keinen Waschbrettbauch, auch wenn ich durchaus fit bin. Ein Soldat bin ich deswegen aber noch lange nicht. Das war für jeden offensichtlich, der mich in den letzten Tagen auf dem Übungsplatz hat herumfuchteln sehen. Wenn es Mei Yin und Diana nicht gäbe, würde ich noch immer meine TEK-Rüstung an Felsen zerschmettern oder über mich selbst stolpern, wie ein betrunkener Dodo. Und wenn jemand da ist, der mit mir über meine Fehler lacht, fühle ich mich weniger ungeschickt und albern.Glücklicherweise wird mich Mei Yin zu den Obelisken begleiten, damit das Ganze nicht in meinen zitternden, gepanzerten Händen ruht. Gott sei Dank!
~ Helena

Helena Note #11 (Aberration)

NoteHelena.png Gestern machten sich Mei Yin, der brillentragende Computerexperte Santiago und ich uns auf den Weg. Santiago wird den Obelisken untersuchen, denn er behauptet, dass er sich in das Terminal hacken kann. Ich vermute, dass es einen Stromstoß entfesseln wird und er ist vielleicht in der Lage diesen umzuleiten.

Rockwell blieb zurück. Seit wir wieder zurück sind, hilft er den Wissenschaftlern im Dorf. Er ist so vertieft, dass es sich in jedem zweiten Satz um das verfluchte, nach ihm benannte, Metall dreht. Es ist beunruhigend, aber ich bin dankbar, dass Diana nach ihm sieht. Ich kann mich im Augenblick nicht auch noch um Rockwell sorgen, leider. Das Schicksal des ganzen Dorfes könnte von dieser Expedition abhängen. Konzentrier dich, Helena! Los geht’s!

~ Helena

Helena Note #12 (Aberration)

NoteHelena.png Um diese riesigen Kavernen zu ermöglichen, muss sich die Struktur dieser Raumstation von den anderen stark unterscheiden. Ist das eher ungewöhnlich, oder unterscheiden sich viele Stationen voneinander? Ich kenne nur drei. Soweit ich weiß, gibt es sie in diversen Formen und Größen. Apropos anders, Mei Yin war recht gesprächig seit wir gegangen sind, zumindest für ihre Verhältnisse. Manchmal wird sie immer noch ruhig, aber anstatt mich mit Blicken zu durchbohren, starrt sie in die Ferne und fummelt gedankenverloren an ihrer Halskette herum. Ich glaube, sie stellt ein Flugzeug oder ein Raumschiff dar. Ich frage mich, woher sie die Kette hat?
~ Helena

Helena Note #13 (Aberration)

NoteHelena.png Sie haben nicht übertrieben als sie sagten, die Oberfläche sei gefährlich. Am Tag verbrennt direkte Sonneneinstrahlung einen Menschen schnell zu einem brüchigen Etwas und selbst Tek Rüstung schützt nicht.Das bedeutet, dass wir unseren Tagesablauf anpassen müssen und im Schutz der Höhlen schlafen. Wenn dann die Nacht anbricht, sprinten wir zu einem Obelisken, wo Santiago soviel Arbeit erledigen kann, wie er sich zutraut, um unsere Ärsche dann wieder schleunigst in Sicherheit zu bringen.Verdammt! Diese Dreckswüste war schon höllisch, aber das hier übertrifft es mit Sicherheit! Warum konnten wir nicht etwas so einfaches tun, wie vor einem Rudel gefräßiger Allosaurus fliehen oder so? Dieses Leben, das ich führe, ich schwöre...
~ Helena

Helena Note #14 (Aberration)

NoteHelena.png Santiago geht noch immer seine Messwerte von gestern Abend durch, aber auch ohne sie scheint es klar zu sein, dass sich der Obelisk seltsam benahm. Er pulsierte wild und der Boden darunter begann regelmäßig zu zittern, als ob die ganze Station kurz davor stünde, sich selbst zu zerreißen. Wenn dieser Obelisk explodiert, könnte es das Armageddon für jedes Lebewesen hier bedeuten.

Trotzdem besteht Santiago darauf seine Messwerte zu analysieren. Der Wissenschaftler in mir ist stolz auf seine Sorgfalt. Jedoch wünscht sich der Teil von mir, der lieber nicht von einer mysteriösen High-Tech-Raumstation ausgelöscht werden möchte, dass er sich verdammt nochmal beeilen soll.

~ Helena

Helena Note #15 (Aberration)

NoteHelena.png Per Funk teilten wir dem Dorf unsere Entdeckungen mit. Santiagos Analyse bestätigte, was ich vermutete - die Obelisken sind höchst instabil. Sie könnten Tage davon entfernt sein zu reagieren.

Santiago hat jedoch einen wichtigen Punkt angesprochen. Selbst wenn das Gateway Projekt eingestellt wird, können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass das die Obelisken stabilisiert. Es kann bereits zu spät sein, um die Zerstörung des Dorfes abzuwenden. Die einzige Möglichkeit unser Überleben zu sichern besteht darin, die Obelisken abzuschalten.

Laut Santiago kann er die Plattformen derart manipulieren, dass sie uns zu einem Ort bringen, von dem es möglich wäre, denn von den besagten Plattformen aus, geht es nicht. Konkret? In das Herz der Station selbst.

Es ist ein großes Risiko, aber es ist wahrscheinlich die einzige Hoffnung, die wir haben.

~ Helena

Helena Note #16 (Aberration)

NoteHelena.png Ich kann es nicht glauben! Wir haben es tatsächlich geschafft! Wir sind in der Station! Hier gibt es eine Konsole, an der sich Santiago anmelden konnte. Vielleicht wurde sie während des Baus der Station benutzt?Die Architektur ähnelt derjenigen des Kontrollzentrums in dem ich vorher war - eine zerklüftete Metallhöhle, von einem unheimlichen, blauen Leuchten erhellt. Ein ständiges Brummen ist um uns herum zu hören, wahrscheinlich von der Energie, die in alle Bereiche der Station geleitet wird.

Hoffentlich ist Santiago in der Lage, eine Karte auf der Konsole zu finden. Dann brauchen wir nur noch einen Kontrollraum zu finden und können die Obelisken abschalten. Einfach, oder? Richtig…

~ Helena

Helena Note #17 (Aberration)

NoteHelena.png Als wir uns tiefer in die Station hineinbewegten, passierten wir eine riesige Kammer. Sie war so groß, dass ich von der Brücke aus, auf der wir uns befanden, den Grund nicht sehen konnte. Sie war komplett vollgestellt. Von Wand zu Wand Probenröhren überall, die Kreaturen, Föten oder Eier enthielten.

Ich wusste von den Hologrammen, die ich im Kontrollzentrum der Insel gesehen hatte, dass jede Station ihre eigenen Kreaturen erschuf, aber ich hatte nie gesehen, wo der Prozess tatsächlich stattfand! Für jedes Lebewesen, das auf der Station lebte, gab es Exemplare - von Dinosauriern bis hin zu riesigen, außerirdisch aussehenden Monstern. Ich hätte gerne mehr Daten von den Konsolen des Raumes erhalten, aber...

Weißt du, nachdem ich das laut gelesen habe, denke ich, dass Mei Yin Recht hatte. Diese Idee klingt wirklich dumm und gefährlich. Gute Entscheidung.

~ Helena

Helena Note #18 (Aberration)

NoteHelena.png Seitdem ich diese seltsamen Hologramme im Kontrollzentrum der Insel gesehen hatte, behielt ich diese Möglichkeit im Hinterkopf, war aber nicht bereit mich damit auseinanderzusetzen - zumindest nicht direkt.

Der Raum war ähnlich wie der mit den Kreaturen, wenn auch viel kleiner. Röhren mit Proben säumten die Wände in Reih und Glied und alle enthielten die gleiche Spezies: Homo sapiens.Wenn es auch Klone gewesen sind, dann jedenfalls nicht voneinander. Jeder war einzigartig, und sie waren alle erwachsen.Ich vermute, dass ich auch von einem Ort wie diesem gekommen bin, in einem Kontrollzentrum entworfen und dann in einer Fabrik erstellt. Bedeutet das, dass all meine Erinnerungen Transplantate sind? Fälschungen? Nein, unmöglich. Sie sind zu lebhaft, zu detailliert. Vielleicht hat die Station irgendwie Zugriff auf die Vergangenheit und kann einfach ... jemanden kopieren.

Alles recht unwahrscheinlich, aber ich halte dennoch daran fest. Dadurch fühle ich mich ... realer. Wenigstens hat so jemand mein Leben gelebt, wenn auch nicht ich selbst.

~ Helena

Helena Note #19 (Aberration)

NoteHelena.png Der Raum mit den menschlichen Proben nahm jeden mit, aber ich glaube, am schlimmsten war es für Mei Yin. Sie wurde ganz still und schleppte sich hinter Santiago her, wie ein gepanzerter Zombie. Ich gab mein Bestes alles zu erklären und meine Unterstützung anzubieten, aber ich bin mir nicht sicher, ob das half.Wenn ich darüber nachdenke, ist es unglaublich, dass sie es so weit geschafft hat ohne den Verstand zu verlieren. Zu ihrer Zeit waren sie fast sieben Jahrhunderte davon entfernt einfaches Schießpulver zu erfinden. Die Idee einer Maschine, die Menschen erschafft - und die dich erschaffen hat - ist für sie nahezu unvorstellbar.Ich hoffe, es geht ihr gut. Wenn ich sie so verunsichert sehe, fühle ich mich alles andere als wohl.
~ Helena

Helena Note #20 (Aberration)

NoteHelena.png Wir haben es endlich gefunden! Das muss der Kontrollraum des Obelisken sein. Glücklicherweise ähnelten die Konsolen hier denen, die ich in dem anderen Kontrollzentrum benutzt hatte, so konnte ich Santiago zu Beginn noch helfen.Er werkelt schon eine ganze Weile daran, murmelt und flucht die ganze Zeit vor sich hin. Ich kann es ihm nicht verübeln. Das ist ein verwirrender Mist, den wir... ha! Echt jetzt?! Er sagte gerade, er hätte es geknackt! Es klang auch so, denn das laute Summen ist neu und ...

Oh. Das Gebrüll ist auch neu. Jede Menge Gebrüll. Zeit hier zu verschwinden! Ich schreibe später weiter.

~ Helena

Helena Note #21 (Aberration)

NoteHelena.png Santiago hatte sich gerade in den Obelisken gehackt, da entfesselte die Station eine Horde Kreaturen zur Selbstverteidigung. Wir sprengten daraufhin die Kontrollen und rannten um unser Leben. Glücklicherweise brachte Mei Yins Kampfinstinkt sie gerade noch rechtzeitig in die Realität zurück, und sie führte den Angriff durch eine Menge von Reißzähnen und Klauen, während Santiago und ich alles in unserer Macht stehende taten, um Schritt zu halten.

Obwohl Santiago die Plattform für eine schnelle Flucht vorbereitet hatte, war es ein knappes Unterfangen. Ich musste ihn durch das Portal ziehen, kurz bevor es sich schloss. Wir sind mit Eingeweiden bedeckt und immer noch ein bisschen nervös, aber wir haben es geschafft!Uff, was für ein Tag! Ich brauche ein Bier und das längste Nickerchen der Welt.

~ Helena

Helena Note #22 (Aberration)

NoteHelena.png Man sollte denken, ich wäre begeisterter. Wir haben das Dorf gerettet. Ich konnte die wahre Natur dieser Raumstation ergründen und wenn wir das Gateway-Projekt abschließen, dann könnten wir diesem Wahnsinn tatsächlich entkommen. Das sind wirklich gute Nachrichten, aber warum bin ich nicht begeistert?Ich habe versucht einige Tiere, die wir auf dem Weg zurück zum Dorf entdeckt haben, zu zeichnen, aber ich habe mittendrin aufgehört. Was soll das bringen? In der Wüste sagte ich mir, dass es eine Art des Selbstausdrucks wäre, aber ist es das? Wenn mich eine Maschine erschaffen hat und ich mich auf eine bestimmte Art und Weise ausdrücke, ist es dann mein Willen oder ist es der der Maschine?Ich brauche jetzt ein Bier, vielleicht auch mehrere.
~ Helena

Helena Note #23 (Aberration)

NoteHelena.png Wir kontaktierten das Dorf, um ihnen zu sagen, dass wir Erfolg hatten. Sie waren viel aufgeregter als wir. Eigentlich war es ziemlich heftig - Jubel, Applaus und dergleichen - Santiago wäre fast das Funkgerät aus der Händ gefallen.Sogar Mei Yin hat gelächelt. Sie taut allmählich auf, wenn auch langsam. Sie brauchte nur etwas Zeit für sich, glaube ich.Ich beginne, mich mit meiner Herkunft zu arrangieren. Selbst wenn meine Erinnerungen nicht meine eigenen sind oder nicht mal real, so war doch alles, was ich seit meiner Ankunft auf den Stationen getan habe, meine Entscheidung. Und was ich von nun an tue, ist ebenfalls meine Entscheidung. So ist Helena Walker nun mal.Ich denke, damit komme ich klar.
~ Helena

Helena Note #24 (Aberration)

NoteHelena.png Ein weiterer Anruf aus dem Dorf war kein Grund zu feiern. Santiago konnte das Signal nicht klarer empfangen, aber alles deutete auf einen Notruf hin, und dann dieser besondere Tonfall. Wir hörten Dianas Stimme, panische Schreie und jemand erwähnte Rockwell.Seitdem haben wir das Tempo erhöht. Hoffentlich können wir rechtzeitig zurückkommen, um zu helfen, und hoffentlich ist die Situation nicht so gefährlich, wie sie sich anhörte. Wenn Rockwell etwas zugestoßen sein sollte, kann ich nicht anders, als mich schuldig zu fühlen, weil ich ihn vernachlässigt habe.Verdammt noch mal. Wir müssen uns beeilen!
~ Helena

Helena Note #25 (Aberration)

NoteHelena.png Ich hatte befürchtet, dass wir zu spät kommen, aber ich hatte nicht mit der totalen Verwüstung des Dorfes gerechnet. Überall lagen Leichen und Trümmer. Bei dem Anblick hätte ich mich beinahe übergeben. Ich konnte den Täter noch gerade so erkennen - eine kolossale, violette Gestalt, die in den Tiefen der Höhle verschwand.Wir beeilten uns, um Diana zu finden, aber als wir ankamen gab es nichts, was wir noch tun konnten. Sie starb in Mei Yins Armen, irgendwie noch immer lächelnd. Bevor sie starb konnte sie uns noch die Identität des Monsters verraten, das dies getan hatte.Sein Name war Edmund Rockwell.
~ Helena

Helena Note #26 (Aberration)

NoteHelena.png Ich kann Mei Yin nicht allein hinter Rockwell hergehen lassen. Es ist meine Schuld, dass er hier war. Ich bin für ihn verantwortlich! Warum also liege ich hier zusammengekauert und schreibe meine Gedanken auf? Bin ich zu ängstlich sie laut auszusprechen?Wochenlang wurden wir von Monstern belagert, die Rockwell entweder unter seinen Wille zwang oder selbst erschuf, aber heute war es Mei Yin schließlich leid sich noch länger zu verstecken. Sie schnappte sich jede Waffe und jedes brauchbare Biest, das sie kriegen konnte und ging, um ihn zu jagen. Ich habe sie noch nie so gesehen. Nichtmal Nerva hat sie so wütend gemacht.

Verdammt, sie wird dabei umkommen und es wird meine Schuld sein! Rockwell ist mein ältester Freund. Er half mir, als ich niemanden mehr hatte. Wie kann ich ihn erschießen? Aber es ist meine Schuld, also muss ich es versuchen. Ich muss es tun!

~ Helena

Helena Note #27 (Aberration)

NoteHelena.png Mei Yin und Rockwell waren schon am kämpfen, als ich sie in den Tiefen der Höhlen, bei den Magmaströmen einholte. Rockwell war bereits eine übergrosse Monstrosität, die wild mit Tentakeln um sich schlug.Ein Blick in sein hässliches, missgestaltetes Gesicht nahm mir eine Entscheidung ab. Ich feuerte, bis mein Finger taub wurde und wir teilten seine Aufmerksamkeit unter uns auf.In seiner Wut schuf Rockwell ein Loch im Höhlenboden, und mit einem letzten Schlag zwang Mei Yin ihn dort hinein. Beinahe wäre sie selbst mit hineingefallen, aber ich konnte sie noch am Arm festhalten. Gott sei Dank! Wenn sie gefallen wäre...Ich bin nur froh, dass es jetzt vorbei ist.
~ Helena

Helena Note #28 (Aberration)

NoteHelena.png An Sir Edmund Rockwell,Wisse, dass ich mich dafür entscheide, mich weder an das Monster zu erinnern, das du in deinen letzten Momenten warst, noch an den geheimnisvollen, besessenen Mann, der du geworden bist, nachdem ich dich in der Wüste gefunden hatte. Ich hätte die Zeichen sehen sollen. Wenn ich das getan hätte, wäre dieses leere Grab vermutlich weiterhin leer. Dieses Grab ist für den Mann, der du einmal warst, und an den ich mich erinnern werde. Er war der Mann, mit dem ich lange bis in die Nacht hinein Tee trinkend geredet und gelacht habe, und der Mann, der mir Vorräte und ein Ross ohne Bedenken anbot. Er war Wissenschaftler, Gelehrter und Gentlemen. Wo auch immer dieser Mann ist, ich hoffe, er hat seinen Frieden gefunden.Deine Freundin auf ewig,Helena Walker
~ Helena

Helena Note #29 (Aberration)

NoteHelena.png Die Auswirkungen des Amoklaufs des Monsters sind noch immer spürbar. Mei Yin hat seit unserer Rückkehr kein Wort gesprochen. Sie starrt einfach auf die Halskette des Raumschiffs und dreht sie in ihrer Hand immer wieder um. Es dauerte eine Stunde, um sie zum Essen zu bewegen.Durch das eine oder andere Wunder hat das Gateway Projekt überlebt,. Santiago organisiert die Überlebenden in Teams, um es zu vervollständigen. Er glaubt, dass sie es innerhalb von zwei Wochen schaffen könnten.Ich schätze, dass ich nicht willkommen bin, wenn es aktiviert wird und ich nehme es ihnen nicht mal übel. Immerhin habe ich Rockwell mitgebracht. Die Menschen, die er getötet hat, die Zerstörung, die er verursacht hat... das geht auf meine Kappe. Wie könnte ich dafür jemals um Vergebung bitten?
~ Helena

Helena Note #30 (Aberration)

NoteHelena.png Morgen ist das Gateway Projekt einsatzbereit. Darum habe ich gestern meine Sachen gepackt und mich auf den Abschied vorbereitet. Santiago hatte zwar Einwände, aber hat es am Ende doch verstanden. Mei Yin hingegen ...Sie ist sowas von zusammengebrochen, sowas habe ich noch nie gesehen. Ich war davon genauso überrascht, wie von dem Moment, als sie mit eisernem Griff mein Handgelenk umschlang. Immer wieder wiederholte sie, dass sie schon so viel verloren hätte und jetzt nicht auch noch mich verlieren will. Danach konnte ich nicht mehr gehen, selbst wenn ich mich von ihr hätte lösen können (was zu bezweifeln war).Das gab den Ausschlag. Morgen werden wir durch das Tor gehen und auf dem Planeten unter uns ankommen. Damit wären wir diesem kranken Experiment endlich entkommen, und zwar gemeinsam.
~ Helena