Entdeckernotizen/Santiago

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Santiago ist ein Mitglied der "Federation Armed Forces" aus der Zukunft.

Extinction Entdeckernotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santiago's Protokoll #1 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Ich wünschte, jeder würde mal für fünf Sekunden die Klappe halten. Ich weiß, dass es schlecht aussieht, wir alle wissen es. Hyperventilieren bringt uns nicht weiter, also lasst es, verdammt!

Als wir durch das Portal gingen und zur Oberfläche teleportierten, dachten wir, wir hätten das Schlimmste hinter uns. Aber dieser Planet entpuppte sich als ausgebrannter, postapokalyptischer Alptraum. Der Gedanke liegt nahe, dass wir wieder am Anfang stehen.

Objektiv betrachtet ist dem aber nicht so. Wir haben TEK Ausrüstung, Vorräte, einige gezähmte Tiere und wir sind eine ordentliche Schar Menschen. Damit lässt sich schon was anfangen. Alles was ich jetzt brauche ist ein geeigneter Raum und Ruhe zum Nachdenken. Die ist nur ein weiterer Code, der geknackt werden will.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #2 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Ich denke wir haben einen anständigen Ort gefunden, um die Zelte aufzuschlagen. Dieser Krater vor uns sollte alles haben, was wir brauchen.

Mei-Yin hat es mit einigen ihrer Haustiere erkundet, das macht zumindest eine andere Person, die nicht in Panik gerät. Nicht, dass ich das erwartet hätte, nachdem sie den "Selbstmord"-Bestandteil aus dieser Selbstmordmission auf der Station genommen hatte. Di wusste wirklich, wie man einen Sieger auswählt.

Während wir reisen, habe ich einige Geräte zusammengestellt. Nichts zu kompliziertes, nur ein paar grundlegende Dinge, die mir helfen, ein paar Messungen unserer neuen Umgebung vorzunehmen. Schwerkraft, Bodenzusammensetzung, Atmosphäre usw. Ich habe eine gute Vorstellung davon, was sie mir sagen werden, aber es lohnt sich, dies zu bestätigen.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #3 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Einige der Messwerte lagen außerhalb meiner Schätzungen, aber dies ist definitiv die Erde. Dieselbe alte, selbst absorbierte Kugel aus Dreck.

Das habe ich mir gedacht. Laut dieser Biologin, Helena, sind Menschen aus meiner Zeit die fortschrittlichsten Menschen auf diesen Stationen. Das heißt, das hier hätten sie nicht allzu weit in der Zukunft gebaut und das letzte was ich weiß ist, dass die Föderation und die URE immer noch auf der Erde feststeckten. Es war nicht aus Mangel an Technologie, nur die üblichen Verdächtigen - Politiker.

Sie konnten kaum einen Planeten teilen, geschweige denn Platz. Die Leute sprechen gerne über KI-Overlords als Alptraumszenario, aber wenn wir von Maschinen regiert würden, könnte ich eine blühende Marslandschaft anstelle dieser verwüsteten auf der Erde betrachten. Klingt gar nicht so schlecht, wenn man darüber nachdenkt. Ich meine, schau was mit den verantwortlichen Menschen passiert ist ...
~ Santiago

Santiago's Protokoll #4 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Der Bau von Camp Omega geht gut voran. Eigentlich ist es immer so, wenn ich etwas habe, auf das ich mich konzentrieren kann. Für gewöhnlich ziehe ich etwas anspruchvolleres als Baracken, Ställe oder einfache Verteidigungsanlagen vor, aber immerhin habe ich jetzt erstmal eine Aufgabe.

Ohne Frage bin ich hier gerade der Leiter dieses Camps, soviel ist mir klar. Keiner, der noch Lebenden, hat ausreichende Qualifikationen, also mach ich den Job. Ich habe nur keine Lust mich mit jedem kleinen Streit oder jedem emotionalen Kollaps befassen zu müssen. Ich habe hier eine echte Aufgabe und wichtigere Probleme zu lösen.

Darum habe ich der Föderation diese Villa in den Bergen abschwatzen können, als Teil meines Vertrages, mein Refugium, nur ich und welches wichtige Problem auch immer. Perfekt! Es gab sogar eine super Stereoanlage, sofern meine Erinnerungen echt sind, aber egal.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #5 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Ich habe versucht, mit Helena ein wenig über die Situation auf der Erde zu reden. Kluges Mädchen, wahrscheinlich schlauer als jeder andere, den ich hier getroffen habe, aber ich denke es fällt ihr schwer zu sagen, wann ich mich mit ihr anlege und wann ich einfach nur Blödsinn rede.

Nicht ihr Fehler. Es gibt einen Grund, warum die Anzugträger der Föderation mich nur besuchten, wenn sie es unbedingt mussten. Egal wie hoch sie standen, ich würde bei keinem von ihnen ein Blatt vor den Mund nehmen. Ich wusste, dass sie nichts dagegen tun konnten. Sie brauchten mich.

Also ja, ich kann ziemlich anstrengend sein, es sei denn, es ist jemand wie Di. Sie war vielleicht keine Ingenieurin oder Wissenschaftlerin, aber sie hatte einen Doktortitel in Scheiße reden. Vermisse diese Ingwerverrückte.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #6 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Camp Omega ist fertig. Voll funktionierend, mit Infrastruktur und genügend Rohstoffen, von denen wir sogar welche abgeben könnten.

Die Oberfläche des Planeten ist übersät mit Element. Nach ein paar Expeditionen an den Rand des Ödlandes, waren unsere Lager voll. Ich weiß nicht, was wir mit diesen Mengen anfangen sollen.

Wie kann hier soviel Element sein. Zu meiner Zeit war Element nicht so häufig. Allerdings muss all das Element, aus dem diese Stationen gebaut wurden, irgendwo hergekommen sein. Theoretisch könnte diese Stadt auf einer unentdeckten Ader errichtet worden sein. Eine Menge wie diese würde aus dem kleinsten Dorf über Nacht eine Metropole machen. Aber wenn soetwas hier passiert ist, wo ist dann die Mine? Weitere Messungen werden nötig sein.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #7 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Ich hab das mal durchgerechnet. Wir leben in einer wissenschaftlichen Unmöglichkeit. Element sollte einfach nicht dazu in der Lage sein, sich unter normalen Bedingungen so schnell so sehr zu verdichten, nichtmal nach Jahrtausenden ungestörten Wachsens. Das bedeutet, das etwas den Prozess mit beängstigender Geschwindigkeit beschleunigt, selbst wenn meine abgelesenen Werte Sonderfälle sind. Auch wenn ich "Etwas" sage, so ist die offensichtliche Antwort: Menschen.

Jedes Gerät, das Element als Antrieb nutzt, gibt Teile davon in die Atmosphäre ab, die sich dann in der Erde ablagern. So in der Art von Pollenflug, aber in so geingem Maße und wir nehmen es so schnell wieder auf, dass man das vernachlässigen kann. Um es in diesen Mengen zu verbreiten, braucht es weitaus größere Mengen an Element.

Mengen, die man nach einem Jahrhundert anhaltender Kriege mit Elementwaffen erhält. Und welches ist die beste dieser Waffen? Das wird meine sein.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #8 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Sicher, es besteht die Möglichkeit, dass es keine Waffen waren. Immerhin verbreiteten sich die zivilen Anwendungen für Element täglich. Ich wüsste es, ich habe ein paar Unternehmensspionage-Deals unter der Hand angenommen, nur um zu sehen, ob ich's könnte. Wenn sie anfingen, bei der Filtration die Wege zu verkürzen...

Nein, ich muss mich hier den Auswirkungen stellen. Nicht dass ich jemals ein Vorbild für Tugend gewesen wäre. Ich wusste, dass ich den vorgefertigten Tod konstruiert hatte, aber es hätte niemals so weit gehen dürfen.

Andererseits, wenn ich nur ein Klon des ursprünglichen Santiago bin, bin ich wirklich verantwortlich? Ich sage immer wieder "ich", aber es ist nicht meine Schuld, dass ich seine Erinnerungen habe. Aber wenn ich das akzeptiere, was bleibt dann von mir übrig? Entweder bin ich ein apokalyptischer Reiter oder ich bin überhaupt nichts.

Kümmere dich später darum. Es gibt noch viel zu tun.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #9 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die Situation hat sich bei uns wieder geändert. Wir haben zwar schon einige größere Monster in diesen Höhlen gesehen, aber im Vergleich zu diesen Typen vorhin, sind sie alle Zwerge. Nicht einmal annähernd. Fügt man dann noch die mechanisierten Drohnen hinzu, mit denen wir es immer weider zu tun haben, scheint unsere Feuerkraft plötzlich ziemlich mickrig.

Ich frage mich, ob diese Giganten das Ergebnis einer Elementmutation sind. Je nachdem, wie man es betrachtet, würde sie das in mehrfacher Hinsicht zu meinem Problem machen. Nun gut. Wenn es sich um ein Problem handelt, werde ich wie immer eine Lösung finden und ich werde das nicht schaffen, indem ich meine Identität verleugne. Ich werde sie akzeptieren.

Ja, ich habe genau das Richtige. Es ist interessant, wie die schlimmsten Umstände immer der Katalysator für meine besten Ideen sind.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #10 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Gigantische, zweibeinige Kampfmaschinen.

Ich weiß nicht mehr, ob ich mehr leere Blicke oder nervöses Lachen erntete, als ich allen von meiner super Idee erzählte. Ich glaube die Lacher hatten gehofft, dass ich mich ihnen anschliessen würde. Hab ich aber nicht.

OK, ich habs kapiert. ich weiß wie sich das anhört. Aber es ist, wie ich es bereits sagte: wenn ich schon meine Identität als Santiago akzeptiere, dann richtig.

Hat mein orginales Ich Armageddon mittels irrsinnigen High-Tech Maschinen zur Realität werden lassen, dann werde ich es mit noch wahnsinnigeren High-Tech Waffen rückgängig machen.

Einige nennen das "den Teufel mit Belzebub austreiben", aber ich nenne es "eine kleine Waffe mit einer viel größeren bekämpfen".
~ Santiago

Santiago's Protokoll #11 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Es stellte sich heraus, dass niemand sonst einen besseren Plan hatte, also sind alle Hebel in Bewegung gesetzt worden. Ich habe bereits Teams, die an den Hangars arbeiten und Ressourcen sammeln, während ich die Schaltpläne ausarbeite.

Das Erstellen dieser MEKs wird eines der schwierigsten Dinge sein, die ich je getan habe, vielleicht das schwierigste. Mit dem Gateway-Projekt konnte ich die Obelisken als Blaupause verwenden, aber hier bin ich auf mich allein gestellt. Glücklicherweise bedeutet ein eidetisches Gedächtnis für mich, dass ich auf alles zurückgreifen kann, was ich jemals über Robotik gelernt habe, also starte ich nicht bei Null.

Außerdem, dies ist meine wahre Liebe. Sie sagen, dass das ständige Arbeiten an einem großen Projekt jeden ausbrennen lässt, aber für mich fühlt es sich wie ein Bad in einer Lazarusgrube an. Ich lebe für diese Arbeit.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #12 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die endgültigen MEK-Entwürfe sind fertig. Aufgrund der Fähigkeiten und Erfahrungen unserer potenziellen Piloten habe ich beschlossen, das Energieschwert als Hauptwaffe hervorzuheben und etwas weniger Kraft auf die TEK-Präzisionskanone zu lenken.

Das ist jedoch nur das Basismodell. Jeder MEK verfügt über einen Modifikationssteckplatz, in dem die Ausrüstung entsprechend den Tendenzen und Missionsparametern des Piloten ausgetauscht werden kann. Es gibt eine reaktive Schildkuppel, die das Team schützt und Nahkämpfe erzwingt, eine Artilleriekanone zur Unterstützung der hinteren Linie und schultermontierte Raketenwerfer, wenn man nur "zur Hölle mit diesem Ding" sagen möchte.

Das allein würde es schon die Mühe wert machen, aber ich bin noch nicht einmal zum besten Teil gekommen ...
~ Santiago

Santiago's Protokoll #13 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Ich habe diese MEKs so geplant, dass wir unsere Rohstoffe optimal nutzen können. Während einer alleine schon eine verherrende Kampfmaschine ist, sind sie zusammen mehr als nur die Summe ihrer Teile. Und das meine ich wortwörtlich. Unsere Rohstoffe reichen für vier MEKs, aber wenn sie dicht beieinader sind, können sie sich zu einer noch größeren Kapmfmaschine vereinigen. Einem MegaMEK, wenn man es so nennen will.

Die Idee dazu hatte ich, als ich mit der Teleportationseinheit experimentierte, die wir in einem dieser Jagddroiden gefunden haben, die überall in der Stadt rumlungern. Anstatt die vier MEKs mechanisch wie Teile in einem Puzzle zu koppeln, verbinden sie sich auf atomerer Ebene und zwar via Teleportation.

Das ist mein Meisterstück, die ultimative Kampfmaschine, mit einem Elementreaktor höchster Effizienz und dem besten Energieschwert, das jemals gebaut wurde. Egal wie groß die Monster da draußen sein werden, sie haben keine Chance.

Allerdings nur dann, wenn es uns gelingt Piloten zu finden, die ihn auch steuern können.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #14 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die Anzahl der Leute mit Pilotenerfahrung ist praktisch gleich Null. Daher habe ich mich darauf konzentriert, die Steuerelemente so zugänglich wie möglich zu machen.

Ich bin hier bei einer Kombination aus neuronaler Verbindung und gyroskopischen Ganzkörper-Bewegungssensoren gelandet, was ich Beta Level-Pilotierung nenne. Sobald sie mit ihnen verbunden sind, ahmt der MEK die Bewegungen des Piloten nach und ein automatisiertes System kümmert sich um die Details.

Aber weil ich mir einfach nicht helfen kann, habe ich auch eine Reihe von Hartlichtkonsolen und eine stärkere Verbindung zum Nervensystem für die Alpha Level-Pilotierung hinzugefügt. Es bietet eine verfeinerte Kontrolle über jedes Teil des MEK, aber es würde einen Spitzen-Piloten wie Di brauchen, um es zu nutzen. Ich kann unmöglich eine Maschine bauen ohne eine Möglichkeit ihr volles Potenzial zu entfalten, selbst wenn das keiner hier verwenden kann.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #15 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png MEK Pilotenbewertung: Kandidat #004 - Li Mei-Yin

Als ich beschloss die Kontrolle des MEKs, die die Bewegungen des Piloten immitieren, zu vereinfachen, hatte ich Mei-Yin im Hinterkopf. Nicht aus Mitleid oder Vetternwirtschaft, sondern weil sie mit Abstand der beste Nahkämpfer von uns allen ist und, von unserem Gespräch ausgehend, die meiste Kampferfahrung hat.

Fragen zur Taktik und zur Moral der Truppe beantwortete sie schnell und entschlossen. Letzteres ist ein wenig erschreckend, aber wir brauchen Piloten, die nicht zögern, wenn es um die Sicherheit der Gruppe geht.

Einzig und allein ihr Gemütszustand gibt zu denken. Ich weiß nicht, wie sehr sie trauert, aber es bestehen Chancen, dass sie direkt zu Aggressionen übergeht, wenn die Kämpfe anfangen. Auch wenn sie leicht reizbar ist, ist sie dennoch ein Spitzenkandidat.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #16 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png MEK Pilotenbewertung: Kandidat #013 - Helena Walker

Damit hatte ich nicht gerechnet. Aus Erfahrung wusste ich, dass Helena gut alleine zurechtkommt und in einer Krise schnell improvisieren kann. Das Interview verlief soweit ganz gut. Kreativ, besonnen ... nicht gerade ein Killerinstinkt, aber wir brauchen keine vier Mei-Yins.

Soweit war alles ok, nichts spektakuläres, bis wir sie mit dem Prototypen verbunden hatten und Daten ihrer Synchronisation auswerteten. Jede Skala war am Anschlag! Als wäre ihr Nervensystem weiter ausgebildet als jedes andere und kann Information schneller verarbeiten.

Ich frage mich, ob sie wohl auch eine Verbindung mit weitaus fortgeschrittener Technologie herstellen könnte. Aber die Frage hebe ich mir für später auf.

Ich denke, ich habe meinen zweiten Piloten gefunden.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #17 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png MEK Pilotenbewertung: Kandidat #022 - Takaya Kazuma

URE Dickschädel wie Kazuma sind der Grund, warum ich keine Problem damit hatte, der Terra Föderation zu helfen: Laut, widerwärtig, selbstgefällig und über den Dingen stehend. Während des Interviews fiel es ihm schwer schwierige Entscheidungen zu treffen, weil er das Ansicht war, wir müssten nichts und niemanden opfern. Das ist zwar niedlich, aber wir versuchen hier zu überleben.

Aber ich musste mich den Tatsachen stellen. Sein Verstand scheint kurz nach der Akademie ausgesetzt haben, aber er ist einer der der wenigen, die militärisch ausgebildet wurden. Seine Synchronisationswerte sind auch recht gut. Ob lauter URE Eiferer oder nicht, er gehört mit zu dem besten, was uns bleibt. Persönliche Befindlichkeiten meinerseits sind also irrelevant.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #18 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png MEK Pilotenbewertung: Letzter Kandidat - Santiago

Wenn ich nicht gerade Tests durchführe, verspüre ich keinerlei Bedarf, meine Erfindungen zu nutzen. Ich bin Ingenieur und nicht Nutzer. Ausserdem verlieren meine Ideen für mich an Reiz, sobald sie funktionierend umgesetzt wurden. Berühmte Maler hängen sich ja auch nicht ihre eigenen Werke ins Wohnzimmer, oder?

Aber diesmal habe ich keine andere Wahl. Keiner kennt die MEKs besser als ich und nur Helena hat eine schnellere Verbindung mit den Systemen als ich. Wahrscheinlich nur, weil ich das System nach meinen Werten kalibriert hatte, ein grober Schnitzer.

Scheint so, als müsste ich jetzt damit leben.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #19 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Jetzt, da der Bau Phase III erreicht hat, muss ich unseren Topkandidaten mehr Zeit widmen. Die MEKs werden auch weiterhin von jedem genutzt werden können, aber wenn wir sie auf die Präferenzen und Verhaltensweisen ihrer eigentlichen Piloten abstimmen können, könnten wir die Effizienz im Kampf maximieren. Ausserdem müssen sie sich daran gewöhnen, sie zu kontrollieren.

Darauf freue ich mich nicht besonders. Ich bin nicht der geduldige Helfer, sondern eher der Typ, der das Steuer an sich reißt, nachdem er anderen dabei zugesehen hat, wie sie sich vergebens mit einem Computer abbalgen. Das kann ja heiter werden ...
~ Santiago

Santiago's Protokoll #20 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Mei-Yin braucht wesentlich länger, um mit den Kontrollen zurechtzukommen. Kein Wunder, denn es gibt kein Wort im altertümlichen Chinesisch, das dem MEK gerecht werden könnte. Glücklicherweise ist sie sehr beharrlich und ausdauernd. Sie übt in längeren Sitzungen und kann so vielleicht den Anschluss bekommen.

Unsere Übungsstunden sind eher ruhiger Natur. Diana war immer das verbindende Glied zwischen uns und das fehlt nun. Daher ist alles nur auf das Training beschränkt, egal ob sie Schwierigkeiten damit hat, oder ich ungeduldig werde.

Nur einmal ging es nicht um die MEK Trainingssstunden. Sie lud mich zu einem Ausdauertraining ein und da ich nun selbst Pilot bin, sagte ich zu. Meine Beine bereuten den Entschluss später, aber unsere nächsten Stunden mit den MEKs liefen besser, nicht freundlicher, nicht gesprächiger, irgendwie glatter. Als hätten wir ein eigenartiges, stilles, aussergesellschaftliches Verstehen entwickelt. Das ist mir zwar noch nicht ganz klar, aber es ist auch egal.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #21 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Helenas Training mit dem MEK werden immer frustrierender. Die Synchronisation zwischen ihr und der Maschine ist stabil und wenn ich sie auf Fehler hinweise, behebt sie sie sofort. Aber wenn es darum geht zu töten, steht sie einfach nur reglos da.

Sie trainiert so hart, wie jeder andere auch und es ist ihr verdammt ernst damit, helfen zu wollen. Deshalb bedaure ich schon fast, dass ich ihr gegenüber so kurz angebunden bin. Ich habe auch schon versucht zu verbergen, wie weit sie hinterherhinkt. Vielleicht braucht sie einen anderen Anreiz.

Sie erzählt immer davon, wie sehr sie doch die Funktion der Stationen enthüllen will. Vor ein paar Tagen habe ich ein ungewöhnliches Signal aufgefangen. Zwar bin ich nicht der ideale Lebensberater, aber ich denke mir, das könnte die Karotte an der Stange für Helena sein.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #22 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die Karotte hat ziemlich gut funktioniert. Sobald ich das Signal erwähnte, das ich in der Einöde entdeckt hatte, war es, als wäre ein zweiter Reaktor in Helenas Gehirn gestartet. Das Signal ist nicht einmal eine echte Fährte, nur eine vage Chance Antworten zu finden, aber sie sprang darauf an.

Ich ließ mich von ihrer Begeisterung anstecken und sagte am Ende mehr, als ich beabsichtigt hatte. Ich hatte nicht vorgehabt, die Klonsituation anzusprechen oder ob wir für unsere vergangenen Leben verantwortlich sind, aber vielleicht musste ich mir das vom Herzen reden. Ich bin mir nicht sicher, ob es geholfen hat.

Bei unserer nächsten MEK-Sitzung war Helena jedenfalls wieder auf dem richtigen Weg. Im Nachhinein scheint es ein Vertrauensproblem gewesen zu sein, als hätte sie sich selbst davon überzeugt, dass ihre Synchronisierungsrate ein Glücksfall ist. Besser die Kritik nächstes mal ein wenig zurückhalten.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #23 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Meine eigenen Trainingsstunden waren wenigstens ein Moment des Friedens. Im Kampf möchte ich noch immer nicht eines meiner Meisterwerke steuern, aber wenn nur ich und mein MEK im Hangar sind, habe ich das Gefühl endlich zu entspannen.

Es ist nicht nur die lange Arbeitszeit. Das bin ich vom Gateway Projekt und der Arbeit an unserer TEK Bombe gewohnt. Was mich stört ist, dass ich viele Stunden ständig mit anderen Menschen zu tun habe. Die Pilotensitzungen wurden zwar besser, aber das Projekt auch leiten?

"Santiago, ein Wasserrohr ist geborsten. Santiago, jemand hortet die ganze Munition." Ständige Unterbrechungen.

Vielleicht verstecke ich mich einfach im Cockpit und mache ein Nickerchen. Niemand würde davon erfahren...
~ Santiago

Santiago's Protokoll #24 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Eigentlich sollte es funktionieren! Die elektrischen Systeme des MEKs laufen absolut synchron während der Teleportationssimulationen. Warum haben die Reaktoren trotzdem Aussetzer? Die Fehleranalysen ergeben keinen Sinn, aber ignorieren kann ich sie auch nicht, denn wenn sie sich als richtig herausstellen, könnte der Fusionsprozess in einer Reaktorschmelze enden.

Ausgerechnet hier, an diesem Ort und am kritischsten Punkt des verdammten Projekts, versage ich. Einfach unglaublich!

Zu Hause wäre mir ein solcher Fehler nicht passiert, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass der orginale Santiago besser war als ich. Wenn ich nur eine schlechte Kopie bin, würde das den Makel erklären und ... nee! Ich bieg das gerade! So, wie ich es immer geschafft habe.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #25 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Simulation 157B war ein weiterer Fehlschlag. Error 612-A4, wie immer. Nur minimale Änderungen beim Koppeln der Reaktoren.

Ich habe Projekte scheitern sehen, aber nicht so! Nicht so spektakulär - nur wenige Zentimeter vor der Ziellinie, warum ausgerechnet dieses? Dies ist der Bremsklotz einer langen Karriere. Der Eintrag, der alle anderen zunichtemacht. Wenn es nicht funktioniert wird mein Erbe ein toter Felsen sein, der die Sonne umkreist.

Dreißig weitere Simulationen. Ich kann dreißig weitere Simulationen machen, bevor schlafen muss. Wenn ich einfach nur einen anderen Fehlercode kriegen würde, dann könnte ich anfangen die einzelnen Variablen zu isolieren. Aber ich brauche etwas, mit dem ich beginnen kann, egal was.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #26 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Was für ein mieser Trick, den diese Idioten da abgezogen haben. Ich könnte sie dafür hassen.

Ich habe keine Ahnung, in was für einer Simulation ich war, aber ich wachte auf, als mich Helena und Kazuma fortgezerrt haben, um sich um eine Art Notfall zu kümmern. Wenn ich nicht noch halb am schlafen gewesen wäre, hätte ich diese Scharade gleich durchschaut, aber so wurde es mir erst klar, als ich den Kuchen sah.

Niemand hier weiß wirklich welcher Tag heute ist, aber man scheint sich darauf geeinigt zu haben, dass es der 26. Juni ist, mein Geburtstag. Nach den hier geltenden Regeln heißt das, dass ich heute nicht arbeiten darf. Dafür muss ich diesen doofen Kuchen essen und Spaß haben - verdammt!

Ok, der Kuchen war garnicht so schlecht und Spaß hatte ich irgendwie schon. Nur sagen darf ich das keinem hier, sonst ist mein Ruf ruiniert. Echte Idioten...
~ Santiago

Santiago's Protokoll #27 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Ich kann einfach nicht glauben, dass die Lösung, den Energiefluss zu regulieren, so einfach war. Nachdem mich das Geburtstagskomitee für einen Tag von der Arbeit abhielt, kam ich auf die Lösung, nur wenige Stunden nach Arbeitsbeginn. Ich denke mal, ich brauchte nur ein wenig Abstand von dem Problem, um es unter einem anderen Licht zu betrachten.

Seitdem geht alles irgendwie besser. Das Training der Piloten ist fast abgeschlossen, die meisten Teile sind fertig montiert und das gesamte Team arbeitet mit höchster Effizienz. Selbst Kazuma musste ich ausnahmsweise mal nicht extra antreiben.

Kein Grund, mich falsch zu verstehen, denn es ist weiterhin ein Haufen Bekloppter, aber es ist mein Haufen Bekloppter, das macht den Unterschied.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #28 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Die MEKs stehen kurz vor der Fertigstellung und daher habe ich beschlossen, das Team der Piloten ein wenig zu belohnen und mit ihnen eine MEK-Fusion zu simulieren. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der Prozess real vollzogen werden kann, aber die Simulation ist schon ziemlich dicht dran.

Es ging besser, als ich dachte. Beim dritten Mal klappte es dann auf Anhieb. Das einzige, was uns etwas ausbremste, waren die ständige Witze darüber, wer denn nun welchen Körperteil steuert. Mei-Yin weigerte sich offenkundig die Kontrolle des Schwertarmes abzugeben und Helen war der Ansicht, das wir stolpern würden, würde sie die Beine kontrollieren.

Es wiederspricht zwar meinen Prinzipien als Ingenieur, aber nach dieser Vorstellung kann ich es kaum abwarten, selbst einen MEK zu steuern. Prinzipen, pah!
~ Santiago

Santiago's Protokoll #29 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png Sie haben uns zu früh gefunden, viel zu früh!

Diese riesigen Monster, die wir sahen und die der Auslöser für das MEK Projekt waren. Einige davon marschieren in Richtung Camp Omega und sie haben eine Legion Helfer im Schlepp - mechanische Drohnen, mutierte Tiere, die gesamte Palette.

Wir können so schnell machen, wie wir wollen und sogar rund um die Uhr arbeiten. Letztendlich können wir ihnen nur einen MEK entgegenstellen, maximal zwei.

Die andern drei sind zwar auch fast soweit, aber wir dürfen nicht auf die letzte und wichtigste Boot-Sequenz verzichten. Das könnte fatale Folgen für die Piloten haben, auch wenn sie es riskieren würden - ich aber nicht!

Warum gerade jetzt. Ein halber Tag mehr wäre genug gewesen. Wir hätten es fast geschafft.
~ Santiago

Santiago's Protokoll #30 (Extinction)[Quelltext bearbeiten]

NoteSantiago.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Ein MEK, das ist alles was wir haben und das nur, weil ich meine eigene Maschine für Betatests verwendet habe. Es gibt keine Möglichkeit es mit ihnen allen aufzunehmen, selbst mit Unterstützung der Infanterie, aber wenn ich jetzt starte und ihre Aufmerksamkeit auf mich ziehe, kann ich sie solang zu einer Verfolgungsjagd bringen, bis die anderen bereit sind abzuhauen.

Es ist eine Schande. Wir haben nicht die Ressourcen, um meinen MEK zu ersetzen und ohne sie wird mein letztes Meisterwerk niemals Gestalt annehmen. Ich hätte es gerne gesehen, aber mehr als das? Mehr als das hätte ich gerne diesen Moment erlebt, in dem wir alle verschmelzen und unsere bizarre kleine Truppe das mächtigste Team wird, das die Welt je gesehen hat.

Aber wenn es bedeutet, diesen Bekloppten eine Chance zu geben zu überleben, dann werde ich das alles aufgeben. Denn am Ende? Am Ende sind das meine Bekloppten.
~ Santiago