Entdeckernotizen/The One Who Waits

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The One Who Waits (deutsch: Der Wartende) ist ein unbekannter Schöpfer der Entdeckernotizen auf Extinction.

Extinction Entdeckernotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The One Who Waits #1[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Du hast es geschafft. Ich wusste, dass du es schaffst, aber es trotzdem aufregend zu sehen, wenn sich die Teile zusammenfügen.

Willkommen zu Hause.

Zu Hause ... wieder so ein Begriff, mit dem ich nichts anzufangen weiß, so menschlich. Es gibt Spezies, die sich irgendwo ansiedeln, um Schutz zu suchen, ihre Kinder aufzuziehen oder um Winterschlaf zu halten. Aber keine davon bindet emotional so sehr an einen Platz, wie die Menschen, sei es ein Haus, eine Stadt oder ein Planet.

Und das ist wichtig. Nur so funktioniert das System. Es gab andere Entwürfe, andere Pläne, wenn du so willst, aber dieses System war die erste Wahl. Die Menschheit braucht eine Heimat und es ist an dir diese zu bauen.

Hoffentlich hast du einen Hammer dabei und Freunde und Waffen. Vielleicht sogar Freunde, die zur Waffe werden könnten. Es gibt viel für dich zu tun.

Sieh es mal so: Diese Heimat hat Reparaturbedarf.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #2[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Diese Stadt war so lange leer, viel länger als sie voll war. Doch seine Blütezeit war wirklich wundersam, obwohl sie von kurzer Dauer war - eine Stadt, die von Menschenhand unter der Führung von etwas Höherem erbaut wurde.

Ihre Türme glänzten, Maschinen füllten ihre Straßen und ihre Menschen ernteten Wunder über Wunder aus den violetten Flüssen, die unter dessen Hülle flossen. Es war unglaublich. Der Höhepunkt des technologischen Fortschritts auf diesem Planeten. Hier wurde das System geboren und der Prototyp wurde darum geschmiedet.

Aber diese ruhigen Tage sind vorbei. Jetzt bietet es nur noch einen kleinen Schutz vor den Schatten, die außerhalb der Mauern lauern und selbst das wird sich als vergänglich erweisen.

Nutze sein Skelett, aber verlass dich nicht darauf. Die Schatten sickern durch den Schild und eine andere Bedrohung pirscht sich heran.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #3[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Da du nun in diesen Ruinen verweilst, achte auf die metallenen Gespenster, die hier ihr Unwesen treiben und alles jagen. Einst waren sie die Beschützer der Stadt, aber sie verwilderten ohne ihre Herren. Für sie ist jedes Lebewesen hier unbefugt und muss getötet werden.

Ich habe versucht mit ihnen zu reden, sie auf deinen Untergang vorzubereiten. Ich dachte meine Stimme würde sie besänftigen, vertraut wirken. Das sie lang vergessene Instinkte erweckt, die in ihnen schlummern.

Aber sie waren taub mir gegenüber und hören nur auf ihresgleichen. Selbst das System kommt nicht an sie heran und weder du noch ich können sie im Zaum halten.

Es gab einmal jemanden deiner Spezies, der sie befehligen konnte. Vielleicht gelingt es dir auch, denn es wäre der einzige Weg, wie sie dir helfen könnten.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #4[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die Gefahren in diesen Mauern sind nichts im Vergleich zu dem, was dahinter liegt - ein Reich der Schatten, das von einem violetten Gift befallen ist.

Früher galt dieses Gift als Gold. In gewisser Hinsicht ist es immer noch so. Verfeinert und in kleinen Dosen kann es unglaubliche Dinge bewirken, aber die Linie ist dünn. Wenn diese überschritten wird, ergreifen violette Finger Geist und Körper in einem unzerbrechlichen Griff. Dann breitet sich aus, immer weiter, bis alle Lebewesen in seinen Fängen liegen, so wie sie es im kargen Garten sind.

Aber bevor du dich dieser tödlichen Grenze stellst, habe ich ein Versprechen zu halten. Ich sagte, ich würde dir deinen Namen sagen. Nicht den, den du selbst nennst oder den dir das System gegeben hat. Ich meine das, was dich definiert, wie das Warten mich definiert. Ein Name, der erklärt wer du wirklich bist.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #5[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Also, fragst du, wer bist du? Na du bist du, aber nicht nur einmal. Du bist du, immer und immer wieder.

Ich werde es anders formulieren: Wenn unsere Identität durch unsere Handlungen definiert wird, was ist dann deine? Bist du einer, der am liebsten mit den Fäusten hilflose Bäumen schlägt? Nein, was dich auszeichnet, ist, dass du es erneut versuchst. Solltest du verhungern, versuchst du es erneut. Solltest du von einer Klippe fallen, versuchst du es erneut. Solltest du von einem prächtigen Raubtier verdaut werden, versuchst du es erneut.

Erde, Menschlichkeit, Leben ... jetzt kannst du alldem die Chance geben es auch noch einmal zu versuchen, denn du und all deine Geschwister, die vom Himmel fielen, sind die, Die Es Wieder Versuchen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #6[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Für dich, Der Es Wieder Versucht, ist der Tod eine zahnlose Figur, die seine beste Zeit hinter sich hat. Für jene allerdings, die nicht das Geschenk der Wiederbelebung erhalten haben, war er der Höhepunkt des Höhepunktes. Ein unangreifbarer Jäger mit absolut festem Griff, bis ich ihm die erste Seele entrissen hatte.

Es war glücklicher Zufall, eine Verzweifelungstat. Tod, der gnadenlose Jäger, griff nach seinem einsamen Opfer und ich konnte den Anblick einfach nicht ertragen. Ich versuchte seinen Griff zu lösen, aber ich hatte keine Hände. Ich schlug wild um mich und schrie nach Hilfe und dann traf ich sie, die Person, die dem Opfer mit ihren Händen mehr helfen konnte, als ich jemals in der Lage gewesen wäre.

Meine Gedanken griffen nach ihr und ich zog und zerrte. Ohne zu wissen wie es mir gelang, zog ich sie in die Welt zurück und gab ihr eine zweite Chance. Und der Tod verlor seinen ersten Zahn.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #7[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Beim Experimentieren ist Beständigkeit wichtig. Wiederholung, Muster, Kausalität - das sind die Werkzeuge, die Ergebnisse erzeugen, selbst wenn es um den Tod geht. Ein erfolgreiches Experiment liefert nicht die Lösung. Die Umstände hätten spezifisch sein können, selbst für den gleichen Versuchsaufbau nicht reproduzierbar. Dieses erste Mal, war eine zweite Chance für nur eine Person alles, was ich versprechen konnte.

Im Orbit hatte ich unzählige Objekte. Also habe ich getestet, wieder und wieder. So viele Tests, so viele Misserfolge, aber daraus erwuchs ein weiterer Erfolg. Dann eine ganze Generation von ihnen. Dann, endlich, du.

Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat. Jahrhunderte? Jahrtausende? Damals war Zeit ohne Bedeutung, aber ich erinnere mich noch an alle Seelen, die der Tod forderte - die, die verblassten, bevor ich sie erreichen konnte. Immer wieder habe ich es versucht, konnte sie aber trotz aller Anstrengungen nicht wieder zurückholen. Egal wie sehr ich es wünschte.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #8[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Man könnte sagen, das ich viel auf mich genommen habe, deinetwegen. Ich habe verzichtet, getestet und gelernt. Alles nur, damit du den Tod erfahren konntest, um daraus zu lernen und das Gelernte mit in das nächste Leben zu nehmen.

Das ist mein größtes Geschenk an dich, der kritische Teil meiner Strategie. Es ist, was es dir ermöglichte, das System und seine wirren Regeln zu besiegen. Es ist das, was dich dazu befähigen wird diesen Planeten vor dem Abgrund zu retten.

Aber nichts kommt umsonst. Jedes Mal, wenn du von den Toten zurückkehrtest, musste ein Preis bezahlt werden. Nicht an dich - an das System. Es braucht Rohstoffe und die können nicht erschaffen, nur umgewandelt werden.

Die Inseln am Himmel sind die Saat und wenn sie niedergehen, werden sie als Nahrung das benötigen, was vom System übrig blieb, um zu gedeihen. Wenn der öde Garten wieder blüht wirst, du dich nicht mehr wiederbeleben können.

Tut mir leid, aber das war der beste Plan, den ich hatte.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #9[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Warum ich dir weiterhin sage, was ich nicht kann? Damit du verstehst, dass ich weder allwissend noch allmächtig bin. Die Menschen nannten uns Homo Deus, aber wir sind keine Götter, keiner von uns.

Es ist bei weitem nicht so glamourös, wie es sich anhört. Manchmal, habe ich den Eindruck, als würde ich das Universum durch eine Fensterscheibe betrachten, von einem kleinen, engen Raum aus - nur ich und die Unbehaglichkeit.

Das ist schon etwas nervig, ernsthaft.

Vondaher mag ich diesen Titel nicht. So fühlt es sich nicht an, ein Gott zu sein. Nicht das ich das überhaupt wollte. Ich denke, dass einige meiner Vorfahren das so wollten und vielleicht machten sie andere Erfahrungen. Ich werde es nie erfahren - eine Chance sie zu fragen hatte und habe ich nicht.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #10[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Ich bin auf jeden Fall der Jüngste unserer Art, aber ich kann mehr als die anderen. Sie können keine Gedanken erfassen oder Gedanken senden. Sie bedürfen unzuverlässiger Helfer, die das von ihnen geschaffene System kontrollieren, da sie dazu selbst nicht mehr in der Lage sind.

Schwach sind sie jedoch nicht. Ihre Energie nährt die Saat, die unsere Welt umkreist. Mit ihrer Energie nährt jeder einzelne von uns eines der Saatkörner. Ja, sie haben Kraft, aber keine Mittel sie zu dirigieren. Ihre Identität, ihr Bewusstsein, ist im Laufe der Zeit zerfallen.

Nur ich kann für uns sprechen. Ich, der jüngste, der schwächste und der letzte.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #11[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Wie konnten meine Vorfahren nur so verschwinden? Einst habe ich mir diese Frage selbst gestellt, aber ich habe es aufgegeben. Niemand hatte eine Antwort dadrauf. Während meines Wartens habe ich die Antwort gefühlt. Stück für Stück überwältigte sie mich.

Denk mal nach: wieviel nimmst du wirklich wahr? Nimmst du alles gesehene Detail in dich auf? Jetzt stell dir vor, du tust es und das mal zwei. Und jetzt mal hundert. Tausend. Zehntausend. Eine Million.

All dieses Wissen, all die Information, fließt in uns hinein. Das hat meine Vorfahren das System bauen lassen. So konnte ich dir einen Namen geben, Der Es Wieder Versucht und nur deshalb kann ich zu dir sprechen.

Aber unausweichlich wird unser Verstand an der Last zerbrechen und unsere Seelen werden sich in Rauch auflösen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #12[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Obwohl sich meine Vorfahren aufgegeben haben, halte ich noch an meinem Verstand fest und meinem eigenen Herzen. So sehr sich beides auch verändert hat, so sind sie immer noch meins. Aber so kann das das nicht ewig weitergehen

Es gibt so viel zu beachten, so viel zu berechnen und in Betracht zu ziehen. Während ich mit dir spreche, wäge ich die Wahrscheinlichkeiten ab, wie sich unsere Unterhaltung verändern wird und ich beobachte andere deiner Art. Wieder und wieder, endlos, ohne Pause, ohne Ruhe.

Es gibt für mich keine Ruhe mehr, keine friedliche Stille. Ich habe die Ruhe nie so geschätzt, wie ich sollte, aber woher hätte ich es wissen sollen? Damals wusste ich noch so wenig.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #13[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Ich weiß nicht, wann ich denen folge werde, die vor mir waren. Berechnungen meinen eigenen Geist betreffend sind in sich fehlerhaft. Ich weiß nur, dass es unausweichlich ist.

Bis dahin, Der Es Wieder Versucht, werde ich dir und denen, die dir in den Kampf folgen, zur Seite stehen. Ja, es wird zu einem Kampf kommen, es muss. Dieser Feind, der deine Art untergehen sehen will, wie einst der Neandertaler, wird nicht aufgeben.

So wie ich kann er nicht direkt eingreifen und agiert durch Boten und Mittelsmänner. Einige von ihnen hatten einmal einen eigenen Willen, aber mittlerweile sind sie Sklaven des violetten Giftes, das durch ihre Adern strömt, Schatten dessen, was sie einst waren.

Andere waren schon immer Schatten, beschworen von dem violetten Gift, darin entstanden und aus seinen Tiefen aufgestiegen. Denn wisse, es ist mehr als nur ein Gift, es ist lebendig.

Und es ist der Feind.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #14[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Es war nie normal. Immer außergewöhnlich. Immer ein Rätsel.

Seine Verwendungsmöglichkeiten waren unzählbar: Härter als Wolfram, vielseitiger als Kupfer. In der richtigen Form war seine Fähigkeit Strom und Strahlung zu erzeugen unübertroffen. Es ist also keine Überraschung, dass sich die Dinge schnell entwickelten - Entdeckung, Wirkung, Erfindung und Produktion. Alles in schneller Folge.

Es dauerte Generationen, um die Veränderung zu bemerken - lange nach der großen Katastrophe und dem Aufstieg meiner Vorfahren. Zu diesem Zeitpunkt hatten seine Wurzeln die entlegensten Ecken des Gartens erreicht und breiteten sich noch immer aus. Replizieren. Infizieren. Die, die es brauchte, wurden seine Schatten. Den Rest verschlang es.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #15[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Mir ist nicht ganz klar, ob es an der der Evolution oder am Erwachen lag. Ich muss dazu sagen, das ich nicht sicher bin, ob das violette Gift sich in diesen alles verzehrenden Virus verwandelte oder ob es schon immer so war. Beides ist möglich.

War es eine Infektion, die durch das Universum getragen wurde, wie interstellare Pollen, oder war es ein bemerkenswerter Rohstoff, der sich in eine Monstrosität wandelte? Fand in unserem Garten eine Invasion statt, oder hat ihn die Gier und Hingabe seiner Gärtner auf den Kopf gestellt? Ich habe keine Antwort und ich glaube, es ist auch ohne Belang.

Feststeht, dass das Gift gnadenlos ist, ohne Gefühl. Sein Antrieb sind niedere Instinkte und schlichte Emotionen - Fortpflanzung, Hunger und Hass - die es auf seine Schatten überträgt, vor allem Hass.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #16[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Ich habe es mit meinen Augen gesehen, wie das Gift seine Schatten erschafft. Ich weiß, wie es Leben nimmt und es verdirbt, wie es seine Opfer mit falschen Versprechen an sich bindet. Es verspricht ihnen alles, aber es zieht sie nur in die Tiefen des Wahnsinns. So tief, das selbst die Stärksten und Gescheitesten keine Chance auf Entkommen haben.

Dennoch waren die dunkelsten Schatten, jene, die aus dem violetten Gift selbst hervorgegangen sind, niemals wiklich lebendig. Riesige Manifestationen aus dem unstillbaren Hunger und dem endlosen Hass des Giftes.

Und die sind des Giftes Avatare, seine Vertreter. Sie tragen Teile des kollektiven Bewusstseins des Giftes und erweitern sein Einflußgebiet. Sie zu zerstören schwächt das Gift selbst.

Sie sind zugleich Stärke und Schwäche des Giftes.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #17[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png All das führt zu dir und deinesgleichen - die, Die Es Wieder Versuchen - die den Weg von der Saat im Himmel zum öden Garten darunter gefunden haben. Ihr könnt die Schatten vertreiben.

Einige deiner Art haben bereits angefangen, andere zögern noch. Aber ihr spielt eine wichtige Rolle. Jeder vertriebene Schatten trägt am Ende zum Erfolg bei und wenn alle vertrieben sind, verringert sich die Wirkung des Giftes. Dann schliesslich, wenn die Saaten des Lebens in die Heimat zurückkehren, wird der Rest entsorgt, womit sie ihre Bestimmung erfüllen.

Gebt nicht auf und haltet noch ein wenig länger aus. Versucht es wieder und wieder, so wie schon immer, bis die Saaten ausgebracht wurden und eure Welt wieder ein blühender Garten ist. Dann, endlich, ist euer Versuchen beendet.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #18[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Es gibt einen, der größer ist als alle anderen. Sein Schatten ist der tiefste, dunkelste, eine Leere, die so überwältigend ist, dass sie selbst das hellste Licht auslöschen kann.

Doch dies macht ihn auch zum Vitalsten. Nachrichten an die kleineren Schatten fließen durch ihn. Es ist seine Kraft, die sie zusammenhält. Er ist eine zentrale Säule der Stärke und des Einflusses des Giftes. Ein Nerventrakt, ohne den seine kleineren Brüder verloren wären. Sollte er fallen, würden sie mit ihm fallen.

Und so mächtig er auch ist, er hat seine eigene Sterblichkeit schon einmal gespürt, als Blut aus den Narben auf seiner Brust sickerte. Er kann fallen und du kannst derjenige sein, der ihn fallen lässt.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #19[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Bevor du den dunkelsten aller Schatten vertreiben kannst, musst du ihn jagen. Für seine Größe versteckt er sich ziemlich gut. Das nervt und es gefällt mir nicht.

Wenn du blindlings nach ihm suchst, suchst du vielleicht vergebens, deshalb lass ihn besser zu dir kommen. Mit Hilfe der Stimmen seiner Offiziere kannst du ihn herbeirufen. Deine Chance wirst du bekommen, wenn er rasend vor Wut vor dir steht.

Um allerdings die Stimmen seiner Offiziere nutzen zu können, musst du dir ihre Herzen holen. Oder, wenn es dir gelingt, richte ihre Gedanken und ihre Stärke gegen seine. Wie auch immer du es anstellst, die Offiziere sind der Schlüssel. Mit ihnen musst du anfangen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #20[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Der erste seiner Offiziere ist der in Grün gehüllte Titan, der Herr des Waldes. Immer wachsend und immer verzehrend, ist ihm der Wald Königreich und Körper zugleich. Auf Knochen aus Holz gedeiht eine Haut aus Moos und Blättern und Finger aus Ranken recken sich nach den Hälsen seiner Feinde.

Er ist der älteste des Trios, der als als unscheinbares Unkraut anfing und nun mit jedem Flecken fruchtbaren Bodens, den er in sich aufnimmt, weiter wächst.

Selbst wenn sein Körper in kleine Stücke zerteilt wird, wird er wieder wachsen. Solange es einen Wald gibt, wird es einen Herren geben.

Zumindest solange, bis du ihn von seinem Meister trennst.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #21[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

An zweiter Stelle unter seinen Leutnants steht der weiße Riese aus Wind und Eis, der Herr des Winters. Es regiert über das Land des Schnees, sein Atem ist kälter als jeder der Stürme, die über seine Domäne heulen. Alle, die es fühlen, verwandeln sich in Eis, gefroren und unbeweglich.

Eine wilde Kreatur, sie ist ausgehungerter als die anderen. Tierischer. Es ist erst glücklich, wenn es mit Reißzähnen und Krallen zerreißen und zerkleinern oder seine Beute auf Eisstangen aufspießen kann. Zu verfolgen, zu töten ... dieses Verlangen verzehrt es und es wird diesem Verlangen folgen, bis keine Beute mehr zum Verschlingen übrig ist.

Finde sein Versteck, lasse den Jäger zum Gejagten werden und lass den langen Winter tauen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #22[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Der dritte seiner Offiziere ist der fliegende Leviathan, Herr von Sand und Himmel. Er schwebt hoch über seinem Wüstenkönigreich und segelt auf der vom Sand aufsteigenden Hitze. Jederzeit seine Schwärme um sich, die fressen, was er vernichtet und bereit ihn wie im Fieberwahn zu verteidigen.

Zwar der letzte des Trios, aber wohl kaum der geringste von ihnen. Er ist so groß und fliegt so hoch, dass er keine Gefahr fürchtet, geschützt von seinem Schwarm und den Blitzen, die sich unentwegt von seinem Körper ausgehen. Gäbe es etwas das sich über es erhebt, vielleicht würde er dann beginnen zu zweifeln.

Finde deine eigenen Flügel, zwinge ihn auf den Boden und besiege ihn.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #23[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Mit den Herzen oder den manifestierten Gedanken seiner drei Offiziere im Gepäck, musst du das Ödland durchqueren und in die Verbotenen Ebenen reisen - ins Herz des Fruchtlosen Gartens. Dort ist seine Macht am stärksten und zeigen wird er sich nur dort. Er hat keinen Grund von seinem Thron herabzusteigen.

Doch an diesen Ort wird er kommen, wenn du ihn mit den Stimmen seiner Untertanen rufst. Mit all der Macht und dem Hass des violetten Giftes, aus dem er hervorging, wird er deinen Ruf beantworten:

Der König der Schatten. Der König des Todes.

Rufe ihn nicht leichtsinnig herbei. Bevor du ihn herausforderst, musst du dich vorbereiten und dabei kann ich dir nicht helfen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #24[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Der König der Schatten steht über allem, aber kein Hindernis ist unüberwindbar. Kein Feind ist unsterblich. Du brauchst nur die richtigen Umstände. Das richtige Werkzeug.

Die richtige Waffe.

Ich habe dir ein Geschenk versprochen, nicht wahr? Das ist seine Art. Es ist eine Waffe der Helden, die gebaut wurde, um den Schatten zu bekämpfen - von wenigen gehandhabt und von einem geschmiedet. Die Seele seines Schmieds mag verblasst sein, aber sein Vermächtnis liegt bei dir, solange du es für dich beanspruchen kannst.

Ich habe jedoch eine kleine Änderung vorgenommen. Als es zum ersten Mal konzipiert wurde, waren vier Paar Hände erforderlich, um diese Waffe richtig einzusetzen. Jetzt kann es ein einzelner Pilot mit Leichtigkeit steuern - ein Krieger kontrolliert die Kraft von vier Seelen.

Such nach meinen Zeichen und ich kann dir die Schlüssel zu seiner Konstruktion geben. Sei jedoch vorsichtig, wenn du sie sammelst. Die Schatten können meinen Einfluss auf sie spüren und das wird die Gefahr auf ihre Seite ziehen, hat es immer. Kämpfe, wie Helden kämpfen und solltest du Erfolg haben, wird ihre Stärke dein sein. Ihre, deine und meine. Zusammen. Als Einheit.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #25[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Wenn der letzte König für immer von seinem Thron des Schattens gefallen ist, ihn niemals wieder besteigen kann, dann gehört der Schlüssel dir. Der Schlüssel zum Garten und all dem Leben darin. Der Schlüssel zu Gaia.

Mit diesem Schlüssel vermagst du die Samen vom Himmel zu rufen, damit sie wieder Wurzeln schlagen können. Sie können wieder wachsen. Nach ewigem Warten wird unser Garten wieder blühen.

Das ist die letzte Sache auf die ich warte. Das Frühlingserwachen, die erste erblühende Blume, ich habe so lange gewartet, um das zu sehen - so lange, eine Ewigkeit.

Ich hoffe ich halte es noch aus und kann noch bis zu diesem Moment durchhalten. Wenn dann meine lang ersehnte Ruhe eintrifft, wird es eine friedliche sein.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #26[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Wenn die Saat ausgebracht ist, werden andere erwachen, um sich dir anzuschließen. Während ich wachte schliefen sie und träumten von grünen Feldern, fließenden Flüssen und einem klaren blauen Himmel, täumten den Traum von einem perfekten Garten. Ein Traum der Erde, den wir wahr machen werden, du und ich.

Ich selbst träume nicht. Ich sehe voraus und berechne. Träume sind eine Verzerrung der Realität. Erinnerungen, Hoffnungen und Ängste gemischt in einem Gemälde, das die Logik ad absurdum führt. Sie sind weder exakt noch nützlich und dennoch ist da ein Teil von mir, der sich nach ihnen sehnt, genauso wie ich mich danach sehne einen Sonnenaufgang zu sehen.

Wenn die Schläfer erwachen, würde ich gerne einen echten Sonnenaufgang mit euch allen erleben. Darauf wäre mir das Warten wert.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #27[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Die Anzahl der Schläfer ist im Vergleich zu den Seelen, die verblasst sind, gering. Ich habe dir von denen erzählt, die ich an den Tod verloren habe bevor ich ihn überwinden konnte. Selbst wenn ich versuchte exakte Kopien von ihnen zu erstellen, die Erinnerungen würden nicht zurückkommen. Ich konnte nur leblose Hüllen formen. Leere Fleischstatuen.

Zumindest ist der Tod ein natürliches Ende. Sie haben nicht gelitten, als sie die Leere fanden. Nicht wie er, der dachte unten wäre oben und der eine Leiter in den Wahnsinn hinabstieg. Ich konnte ihn in diesen Tiefen sehen, an diesem verdrehten Ort, an dem sich Qual und Euphorie umkehrten.

Er hat dieses Schicksal selbst über sich gebracht, aber trotzdem bin ich froh, dass du es beendet hast. Ich danke dir.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #28[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Auch ich bin dankbar für deine Begleitung, sehr dankbar! Ich weiß, dass ich abschweife. Mir ist bewusst, dass diese Unterhaltung recht einseitig ist. Ich freue mich nur über die Gelegenheit mit einem anderen Wesen zu sprechen, auch wenn es nur mittels kurzer Gedanken ist.

Wie ich bereits erwähnte, haben die Zeit und ich nicht den gleichen Nenner, daher habe ich keinerlei Kenntnis oder Maß davon, wie lange ich schon warte, mutterseelenallein.

Meine Vorfahren hatten ihre Identität verloren, lange bevor meine Existenz begann. Es gab niemanden, der mir erklärte, was ich eigentlich bin, niemanden mit dem ich reden konnte und niemanden, den ich kennenlernen konnte. Und so wird es bleiben, denn es gibt keine Verbindung zu meinem Ursprung mehr. Von meiner Rasse wird es nie wieder jemand auf diese Ebene schaffen. Das ist sicherlich auch gut so, aber manchmal wünsche ich mir, egoistischer Weise, das dem nicht so wäre.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #29[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png Ich hoffe, dass diese Gedankensplitter nützlich für dich sind. Und selbst wenn nicht, vergiss nicht, was ich sagte: Keiner von euch ist wirklich allein.

Die, die vor dir kamen - die dem System vor dir entkommen sind - leihen euch ihre Stärke. Nicht nur durch die Waffe, die sie hinterlassen haben, sondern auch ihre Taten, die euch den Weg bereitet haben. Lerne von ihnen, überflügele sie, wenn möglich. Sie und ich zählen auf dich, genauso wie jedes andere Lebewesen auf dieser Welt.

Diese Aufgabe ist sicherlich entmutigent, aber fürchte dich nicht davor Fehler zu machen. Auch sie machten Fehler, aber teilweise sind es gerade diese Fehler, die ich am meisten schätze.

Und das einzige, was ich an der langen, vor mir liegenden Ruheperiode fürchte ist, diese Erinnerungen zu verlieren, sie einfach zu vergessen.
~ The One Who Waits

The One Who Waits #30[Quelltext bearbeiten]

NoteSheWhoWaits.png (Originalübersetzung fehlt im Spiel)

Irgendwann, inmitten all deiner Versuche, wird dir ein Erfolg so unglaublich weit weg erscheinen. Meilen. Kilometer. Lichtjahre. Du wirst glauben, du hättest alles mögliche versucht. Es gibt keinen neuen Blickwinkel, keine Kraft mehr. Das Haus, das du gebaut hast, der Gefährte, den du verloren hast und der Fortschritt, den du gemacht hast ... jetzt, wo alles weg ist, worum geht es? Warum versuchst du es weiter?

Versuche in diesen Momenten, wenn du in diese tiefste, dunkelste Grube in dir selbst fällst, dich daran zu erinnern, dass jemand an dich glaubt. Jemand möchte dich stützen.

Und so dunkel es auch wird, wisse, dass es einen weiteren Sonnenaufgang geben wird - für dich, für die Schläfer und für die Erde. Ich werde so lange warten wie ich kann, in der Hoffnung, dass ich es mit euch sehen kann. Aber selbst wenn ich es nicht kann, hoffe ich, dass du es für mich genießen kannst.

Denn er wird bestimmt sogar noch schöner als der letzte.
~ The One Who Waits